Die vergangenen Tage…

Es ist so viel passiert, dass ich kaum eine kurze Atempause hatte, um diesen Block zu gestalten. Bremen hat am Wochenende 3:3 gespielt, ich habe mir auf dem Flohmarkt eine Boogie-Nights-Gedächtnis-Sonnenbrille gekauft und 5 Stunden später war sie kaputt und meine Cousine ist nicht schwanger. Nun aber zu den Fakten. Es folgt ein kleiner Rückblick auf die Geburt der Schwester-Lesebühne, wenn mir dieser Euphemismus gestattet ist, Schkeuditzer Kreuz, am letzten Freitag und eine kleine Ankündigung. Erstmal kann man sagen: „‚S wor gail.“ Continue reading Die vergangenen Tage……

Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen am 2. Mai

Zum vierten Mal wird in Berlin gegen den Zwang zur Lohnarbeit, sinnlose Produkte und für ein freies, selbstbestimmtes Leben demonstiert. Konrad Endler hat in seinem Blog dazu einen bewegten Flyer gestaltet.

Dresdner Aphorismen (9)

Dresden ist die Stadt, in der man zum einheimischen Kuchen eigentlich nicht Kaffee, sondern Insulin servieren sollte.

Neue Lesebühne in Leipzig!!!

Liebe Freunde der Live-Literatur,

endlich ist es soweit. Auch Leipzig besitzt nun eine Lesebühne. Sie nennt sich Schkeuditzer Kreuz und vereint die verrücktesten, melancholischsten, witzigsten und supersten Autoren Leipzigs auf einer Bühne, naja gut, zugegeben, die Prinzen sind nicht mit dabei und Erich Loest auch nicht. Aber nichtsdestotrotz trauen wir es uns, einmal monatlich im Horns Erben, namentlich am letzten Freitag im Monat, unsere Texte vorzulesen. Ich sage „wir“, denn ich mache mit.

Also, kommt heute vorbei, ab 20 Uhr geht die Tür auf, Kostenpunkt 5 Euro bzw. Vereinsausweis vom Horns (So händeln die das, glaube ich). NÄCHSTE TERMINE DANN… Continue reading Neue Lesebühne in Leipzig!!!…

Julius am Rohr

Noch bis zum 27. April kann man sich von unserem Julius Fischer was vorlesen lassen – und zwar am Kieler Literaturtelefon! Die Geschichte „Aspekte der Tiefe 1“ garantiert dabei sehr tiefe Einblicke in das Seelenleben eines notorischen Frauenverstehers, von dem nicht wenige behaupten, er sei dem Autor des Prosastückes nicht unähnlich.

0431/9011156 lautet die Nummer, das Ganze lässt sich aber auch direkt auf der Homepage anhören.

Dresdner Aphorismen (8)

Dresden ist die Stadt, in der neue Patienten von den Arzthelferinnen begrüßt werden wie Penner an der Rezeption eines Fünf-Sterne-Hotels.

Heute Abend: Julius beim Song Slam

julius-mit-gitarre.jpgDie vierte Ausgabe des noch blutjungen Song Slam in der Dresdner scheune gibt’s am heutigen Freitag, den 18. April, ab 21:00 Uhr. Moderiert von Steffen Haas und Christian Meyer werden wieder zehn junge Musiker handgemachte Musik der Extraklasse vorstellen. Nur Eigenkompositionen sind den Songwritern erlaubt. Neben Dresdnern werden auch wieder auswärtige Gäste erwartet – so diesmal zum Beispiel unser Julius Fischer (Bild) aus Leipzig. Wie Freunde unserer Lesebühne wissen, steht sein musikalisches Talent seinem literarischen in nichts nach. Große Melodien, weise Worte.

Hörprobe (2)

Hier könnt ihr Euch wieder mal eine Hörprobe unserer letzten Lesebühne zu Gemüte führen – Roman las eine neue Episode aus dem Leben seines Helden Zschaschik. Dank an Axel!

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Roman Israel: Geschichte “Sonntag” (live bei Sax Royal, 10.04.2008, scheune)

Zitat des Monats April

Das Zitat des Monats April stammt diesmal von einem Notizzettel, mit dessen Hilfe zwei befreundete junge Frauen über den Erfolgsroman „Feuchtgebiete“ von Charlotte Roche kommunizierten:

„V*****,

das Buch kannst du wieder mitnehmen. Ich habe es gelesen und es ist wirklich richtig schlecht.

Danke S****“

 

(Hinweis: Zitate des Monats geben nicht notwendigerweise die Meinung der Autoren dieser Lesebühne wieder.)

„Der rote Baron“ – Teil 2 bald im Kino!

Sensationelle Erfolge feiert der Film „Der rote Baron“ in den Lichtspielhäusern der ganzen Bundesrepublik. Der sympathische Shooting Star Matthias Schweighöfer verkörpert auf unnachahmliche Weise den berühmten Kriegshelden und Pazifisten in Uniform – so macht deutsche Geschichte endlich wieder Spaß!

Und schon ist ein Nachfolgefilm in Planung. In einer Gemeinschaftsproduktion von ZDF, Bernd Eichinger, Bund der Vertriebenen und FAZ dreht Hollywood-Regisseur Dr. Uwe Boll zur Zeit den Blockbuster der kommenden Saison: „Rudolf Heß – Friedensflug nach England“!

1941: Nach dem polnischen Angriff auf Deutschland steckt Europa in einem verhängnisvollen Krieg. England und Frankreich haben sich voreilig eingemischt, selbst der deutsche Friedensfürst Adolf Hitler sieht angesichts der Provokation keine andere Möglichkeit, als Bombe mit Bombe zu vergelten. Doch ein Mann hat den Mut, der Welt auf eigene Faust wieder Ruhe und Sicherheit zu schenken: Rudolf Heß. Schon immer wohnte hinter der nordischen Stirn des tapferen Nationalsozialisten der ersten Stunde die unverlöschliche Flamme des reinsten Idealismus. Nach qualvoller Selbstbefragung kommt er zu der tragischen Einsicht: Nur ich allein kann Europa den Frieden bringen. So chartert er ein Flugzeug, packt nichts als ein paar Bücher Rudolf Steiners und eine ausgestopfte Taube ein, und macht sich auf den gefährlichen Weg über die Nordsee, um die Briten von der Friedfertigkeit der Deutschen zu überzeugen und das dumme Missverständnis des Krieges zu beenden. Aber ein jüdischer Zwangsarbeiter hat eine Schraube gelockert, Heß muss notlanden und wird von englischen Soldaten gefangen genommen. Der dicke Churchill weigert sich, Friedensverhandlungen mit dem Friedensengel aufzunehmen und geht lieber ins Kino. Beinahe begeht Rudolf in englischer Haft Selbstmord aus Verzweiflung über seine gescheiterte Mission, wäre da nicht die völkerverbindende Liebe zur Krankenschwester Betty. Nach dem Krieg wird Rudolf in Nürnberg von der Siegerjustiz verurteilt – aber er weiß: Gott und das Kinopublikum der Zukunft sprechen mich frei.

Kinostart: 30. Januar 2009

Powered by WordPress. Feeds für Beiträge und Kommentare.