Weihnachtsgeschenke – Zwei Tipps

Für alle, die drei Wochen vor dem Fest immer noch keine Weihnachtsgeschenke haben und genau so faul sind wie ich, stundenlang nach welchen zu suchen. Hier die Rettung in letzter Minute:

Tipp Nr. 1: „Rote Giraffe“ – Postkarten mit drolligen Motiven von INKOgraphix kombiniert mit krassen und pseudokrassen Klassikern von Roman Israel, z.B. Fettsack, Marx, Eichhorn, Giraffe.
Erhältlich im Kunstwarenautomat des Hebedas, Auf der Pirsch (Görlitzer Str.), DaWanda oder bei der nächsten Lesebühne am 11.12.
Einzel: zw. 1,50 und 2,50 Eur. Fünfer: 5,- Eur.

Tipp Nr. 2: „Fotoepigramme“ – Lyrik von Roman Israel und Fotos von Christiane Michel, auf Biegen und Brechen zusammengepfiffen in ein 48 Seiten starkes Buch.
Erhältlich bei Büchers Best (Louisenstraße), im Kunstwarenautomat des Hebedas oder bei der nächsten Lesebühne am 11.12.
Kostenpunkt: 5,- Eur.

Dresche für die Krise! Pumpe Geld in den Markt!

Literaturtipp: elektro / lese / event

Am 08. Dezember (Montag) gastieren auf ihrer gemeinsamen Tour die Formationen “Kommando Elektrolyrik” (Paderborn/Leipzig) und “Beatpoeten” (Hannover) ab 20 Uhr in Dresden im Club Puschkin. Das “Kommando Elektrolyrik” sind: Lukas Schlaffke (elektro-musik, produktion) | Arne Hirsemann (lyrik, gitarre) | Ivo Theele (lyrik) | Miriam Vincke (lyrik) | Patrick Pieper (lyrik) | Anja Fluegge (lyrik). Die “Beatpoeten” sind: Jan Egge Sedelies (Agit-Proper, Literat, Bühnenpunk) und Costa Carlos Alexander (Surfer, Hibbelkopf, Frickler), unterstützt von Matias Hans Oepen (Produzent, Longboarder, Auslandskorrespondent). Die beiden Formationen präsentieren politische Lyrik zu elektronischen Klängen. Kann man zugleich denken und tanzen? Wenn ja, dann liefern sie den besten Spundtrack dazu. Stefan Seyfarth und Michael Bittner werden als Gastautoren die Fremdlinge in Dresden willkommen heißen.

Großes Service-Special für Frauen: So bleibt die Liebe frisch!

“Eine jede erkenne sich selbst. Laßt euch von eurem Körper die festen Normen diktieren. Nicht für alle schickt sich ein und dieselbe Liebesstellung. Die Frau, die ein besonders schönes Gesicht hat, soll zurückgelehnt daliegen; den Rücken sollen diejenigen sehen lassen, denen ihr Rücken gefällt. Milanion trug Atalantes Schenkel auf den Schultern: Sind sie gut gewachsen, muß man sie in dieser Stellung anschauen. Die Kleine soll reiten: Andromache saß nie rittlings auf Hektor, weil sie himmellang war. Eine Frau, deren lange Flanke sehenswert ist, möge die Knie auf das Lager drücken und den Nacken etwas zurückbiegen. Hat sie jugendliche Schenkel und untadelige Brüste, so stehe der Mann, und sie selbst liege schräg auf das Lager hingegossen. Glaube auch nicht, es stehe dir schlecht, dein Haar wie die phylleische Mutter aufzulösen, und biege den Hals zurück, während das Haar frei herabwallt. Du auch, der Lucina den Leib mit Runzeln gezeichnet hat, reite, aber wie der schnelle Parther, umgekehrt auf dem Pferd sitzend. Tausendfältig sind die Spiele der Venus; einfach und am wenigsten mühsam ist es, wenn sie halb zurückgelehnt und nach rechts geneigt daliegt.”

Ovid: Ars amatoria. Liebeskunst. Übersetzt und herausgegeben von Michael Albrecht. Stuttgart: Reclam, 1992, 230 Seiten, 5,80€.

Powered by WordPress. Feeds für Beiträge und Kommentare.