Lobend erwähnt

Max Rademann ist gemeinsam mit Jens Rosemann im Wettbewerb des Dresdner Filmfestes etwas gelungen, von dem wir alle träumen: Er wurde lobend erwähnt und zwar für ihren Animationsfilm „Peschi und Poschi – Glück auf, ihr Leit“. Hier die Begründung der Jury:

Entgegen dem Trend zur globalen Verständlichkeit und Verwertbarkeit ein Film, der sich gnadenlos konsequent, naiv und mit großem Herz zur Regionalkultur bekennt und gleichzeitig die große weite Welt in die Handlung einbezieht.

Als die lobende Erwähnung bei der Preisverleihung ausgesprochen wurde, waren Max und Jens übrigens gerade nicht im Saal, sondern leider draußen „eene raachen“. Zwei Granaten, diese Typen!

Zitat des Monats April

„Ey, komm zur Lesung!“

„Nee, ich will jetzt ne Wurst essen.“

Peschi und Poschi beim Dresdner Filmfest

Wir haben es immer gewusst, dass die beiden erzgebirgischen Actionhelden Peschi und Poschi zu ganz Großem taugen. Dass aber ihr bislang längster Streifen „Peschi und Poschi – Glück auf, ihr Leit“ tatsächlich für den nationalen Wettbewerb des Dresdner Filmfests nominiert wurde, das kam dann doch dezent überraschend. Doch Überraschung hin oder her, wir jubeln und feiern. Zu sehen gibt es den Film diese Woche dreimal im nationalen Block in der Schauburg. Los geht´s am Mittwoch den 21.04. um 20 Uhr. Weitere Termine sind der 22.04. um 17 Uhr, sowie der 23.04. um 14 Uhr 30.

Es besteht also dreimal die Gelegenheit, Peschi und Poschi auf der Kinoleinwand zu erleben. Am Samstag dem 24.04 kommt es dann zum großen Finale, wenn Im Festspielhaus Hellerau um 19 Uhr die Preisverleihung stattfindet mit anschließendem Filmball. Was für eine Woche, in Cannes kann´s nicht besser sein.

Micha’s Lebenshilfe (11)

Wenn man zu den Leistungsempfängern nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) gehörte, sollte man es ggf. nicht verabsäumen, einen eventuellen Wechsel der Anschrift – verursacht beispielsweise durch Umzug – dem Bundesverwaltungsamt unaufgefordert mitzuteilen, da ansonsten eine Erhebung von Anschriftenermittlungskosten (25,- EUR) fällig wird (gemäß $ 12 Abs. 2 DarlehensV, § 18 Abs. 6 Nr. 3 BAföG), zahlbar binnen zwei Wochen an die Bundeskasse Halle.

Lose Gedanken auf Reisen

Beim Frühstück im 4-Sterne-Hotel in der konkret blättern – wenn das kein Salonkommunismus ist, dann weiß ich auch nicht mehr. *** Im Regionalexpress treffen auf Höhe Ingolstadt ein Junggesellenabschied und ein Junggesellinnenabschied aufeinander. Sportstudent meets Verwaltungsfachangestellte mal zwanzig. „Jungs, so jung und unverheirat kommer nimmer zsammen!“ – „Ja, du net!“ *** Durch München flanieren: Die Straßen sind so sauber, man möchte sich beinahe die Schuhe ausziehen, um sie nicht schmutzig zu machen. *** Durch München flanieren: Gibt es hier eine Vorschrift zum Tragen von Sonnenbrillen? *** Durch München flanieren: Traue keinem Reiseführer! „Glockenbachviertel. Das In-Viertel Münchens: Rund um den Gärtnerplatz pulsiert das Leben.“ Sagen wir so: Es gab Kneipen, die nicht geschlossen hatten. *** „Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt in Glauchau!“ Bekommt das Service-Personal der Bahn jetzt Nachschulungen in Ironie? *** Achtung, Antifa-Aufkleber-Designer! Antispeziesmus ist herrschaftsfrei! Hä? Braucht man ab sofort eine Juniorprofessur in Soziologie, um eure Sticker zu lesen? Wie wär’s stattdessen einfach mal wieder mit dem guten alten „Nazis auf’s Maul“?

Mittwoch: Michael Bittner und Udo Tiffert in der Galerie treibhaus

Erwerbsarbeit, Beziehungsarbeit, Trauerarbeit – Udo Tiffert und Michael Bittner sind sich für keinen Job zu schade. Die beiden Autoren fassen in ihrer satirischen Lesung auch die weißglühenden Eisen an. Ihr neues literarisches Programm stellt die unbequemen Fragen auf unterhaltsamste Weise: Was tun, wenn bei den einen die Arbeit knapp wird und sie den anderen über den Kopf wächst? Wenn die einen dringend mehr Geld brauchten und die anderen dringend mehr Zeit? Udo Tiffert und Michael Bittner lesen Geschichten aus dem Alltag, unterdrückte Nachrichten und Pamphlete, die ihnen die Zeit in den Füller diktiert. Udo Tiffert lebt als Autor in der Lausitz, liest bei Poetry Slams, Lesebühnen und anderswo. Michael Bittner ist Autor der Dresdner Lesebühne Sax Royal, Co-Moderator des livelyriX Poetry Slams und schreibt wöchentlich eine literarische Kolumne für das Magazin der Sächsischen Zeitung.

*Michael Bittner und Udo Tiffert: Arbeit ist nicht alles* | 21. April | Mittwoch | 20.30 Uhr | Galerie Treibhaus (Katharinenstr. 11-13, neben der Groove Station) | AK 4 Euro

Literaturtipp: André Herrmann

Wer aus unerfindlichen Gründen nicht die Zeit finden sollte, uns heute zu unserem Gastauftritt nach Chemnitz (Kulturzentrum Das Tietz, Moritzstraße 20, 20 Uhr) nachzureisen, dem sei ein anderer literarischer Spaß ans Herz gelegt: Unser Freund und Kollege André Herrmann von der Leipziger Lesebühne „Schkeuditzer Kreuz“ bestreitet seine erste Solo-Lesung in Dresden. Zu hören gibt es eine Auswahl seiner schönsten Kurzgeschichten. Die Lesung findet am Freitag, den 16. April, in der Reihe “Literatur im PlattenSpieler” beim Idee 01239 e.V. statt. Los gehts schon um 19 Uhr. So kommt ihr hin: Mit Linie 1/9/13 zur Haltestelle Jacob-Winter-Platz, links am Einkaufszentrum vorbei, links in die Gamigstraße, dort nach zweihundert Metern auf der rechten Seite das linke von den beiden einzigen alten Häusern: Gamigstraße 26.

Donnerstag: SMS-Lyrik im Kunsthaus

Sich mit wenig Raum zu begnügen, kann schwieriger sein, als ganze Bände zu füllen. Wo Platz nur begrenzt zu finden ist, da kommt es auf Konzentration, Intensität und treffende Pointen an. Drei junge Dresdner Autoren stellen sich der Herausforderung, Poesie in nur 160 Zeichen zu packen. Zur aktuellen Ausstellung “Welt in der Hand” des Dresdner Kunsthauses stellen sie in einer Lesung mit dem Titel SMS-Lyrik ihre Kürzestgedichte, aber auch andere Texte dem interessierten Publikum vor und versprechen Kurzweil der literarischen Art. Mit dabei sind unsere beiden Royalisten Roman Israel und Stefan Seyfarth sowie Moritz 7 von der Lesebühne Lettermen.

SMS-Lyrik | 15. April | Donnerstag | 19 Uhr | Kunsthaus | Rähnitzgasse 8 (beim Goldenen Reiter) | AK 2 Euro

Sax Royal auf Welttournee

Einen herzlichen Dank senden wir an alle Gäste, die uns eine sehr schöne Premiere unseres Buches Sax Royal. Eine Lesebühne rechnet ab in Dresden beschert haben. Um unser Werk und unsere Lesebühne auch dem Rest der Menschheit näher zu bringen, werden wir uns in den nächsten Monaten mehrfach über die Grenzen unserer Heimat hinauswagen und auf Auswärtssiege hoffen. Vielleicht sieht man sich bei einer der folgenden Gelegenheiten:

Am 16. April gastiert Sax Royal im Rahmen des Festivals „Literaturtage“ in Chemnitz. Die Lesung beginnt um 20 Uhr und findet im neuen Kulturzentrum Das Tietz (Moritzstraße 20) statt.

Am 20. April liest Sax Royal in Freiberg. Los gehts um 20 Uhr beim Erdalchimistenclub in der Neuen Mensa.

Am 12. Mai stellen wir unser Buch im Voland & Quist Literatursalon in Leipzig vor. Los gehts um 20 Uhr im Horns Erben.

Am 22. Mai gastiert Sax Royal im Schauspielhaus in Magdeburg. Los gehts in der Reihe “Nachtschicht” um 21:30 Uhr.

Am 28. Mai treten drei Fünftel von Sax Royal beim Grend Slam in Essen auf. Stefan Seyfarth, Max Rademann und Michael Bittner präsentieren einige ihrer schönsten Texte ab 20 Uhr im Kulturzentrum GREND.

Wer Sax Royal gerne auch in seine Heimatstadt holen möchte, sei dazu ermuntert! Wir freuen uns über Einladungen.

Warum, Gott, warum?

Statt mit Pamela Anderson steht David Hasselhoff (58) mit Andy Borg vor der Kamera. Am 24. April ist der US-Sänger zu Gast im „Musikantenstadl“ in der ARD und präsentiert dort seinen neuen Song „This Time Around“, wie der Bayerische Rundfunk (BR) am Donnerstag in München mitteilte. Außerdem singt er ein Medley seiner Hits und seinen Erfolgssong „Looking For Freedom“ im Duett mit Andy Borg.

Pressemeldung

Powered by WordPress. Feeds für Beiträge und Kommentare.