Achtung, marktorientierte und lebenslaufoptimierte Bachelor-Hochleistungsstudenten!

Hier ein Zitat, das ihr garantiert nie für eine Klausur verwenden könnt:

Die Jugend ist die Poesie des Lebens, und die äußerlich ungebundene und sorgenlose Freiheit der Studenten auf der Universität die bedeutendste Schule dieser Poesie, und man möchte ihr beständig zurufen: sei nur vor allen Dingen jung! Denn ohne Blüte keine Frucht.

Joseph Freiherr von Eichendorff

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  1. [...] # Lost in Lust auf Lost 27. Mai 2010, Allzumenschlich, 0 Kommentare Die vierte Staffel Lost ist geschafft, ich verstehe immer weniger und muss seit Montag nun ständig aufpassen, nicht irgendwo aus Versehen eine der tausend “Oah, so ein geiles Ende!”-Jubeleien bzw. “Dafür habe ich 6 Jahre durchgehalten?”-Klagen, die überall umher zu schwirren scheinen, zu lesen. Ich komme mir vor wie in einem Minenfeld aus Lost-Informationen, jeder Klick, jedes Gespräch birgt das Potential, mir das Ende zu versauen, was insofern fatal ist, als dass ich gerade daran den größten Spaß habe, Stück für Stück nachzuvollziehen, wie die Serie aufgebaut wurde. Da ist es fast entspannter, How I Met Your Mother zu schauen, wo sowieso niemand mehr ernsthaft davon ausgehen kann, dass besagte Mutter irgendwann tatsächlich einmal getroffen wird und die Witze immer zäher werden oder The Big Bang Theory, wo es nach der Trennung von Penny und Lennard endlich endlich nicht mehr dauerhaft um Pärchenquatsch geht. Vielleicht sollte ich einfach einen kleinen Marathon wie zu Beginn meiner Lost-Sucht einlegen und wieder mehr als 10 Folgen pro Tag schauen, um dann Ende der Woche endlich mitreden zu können. Aber auch das wäre irgendwie nicht das Wahre, denn es entrisse mir viel zu schnell so viele lauschige Stunden voller Rätselei und meinem heimlichen Faible für John Locke. Außerdem gibt es hier immer noch eine Abschlussarbeit abzuschließen, die gerade wieder 19 frische Seiten Zuwachs bekommen hat. Wie sehr ich mich doch freue, wenn der Abgabetermin endlich vorrüber, dieser papierne Klotz am Bein meines Kopfes (häh?) endlich verschwunden ist und ich einen Großteil meiner Zeit einfach wieder sorgfältig darauf verwenden kann, ihn zu verschwenden. Ganz genau so, wie der gute Freiherr von Eichendorff so schön sagte: “Die Jugend ist die Poesie des Lebens, und die äußerlich ungebundene und sorgenlose Freiheit der Studenten auf der Universität die bedeutendste Schule dieser Poesie, und man möchte ihr beständig zurufen: sei nur vor allen Dingen jung! Denn ohne Blüte keine Frucht.” (Danke!) [...]

    Pingback von Lost in Lust auf Lost » André Herrmann — 27. Mai 2010 #

  2. Eh, so war das nicht gedacht, weiß auch nicht, was das soll, könnt ihr ruhig löschen.

    Kommentar von André — 28. Mai 2010 #

  3. Wieso, ist doch super. Blog-Inzest.

    Kommentar von Micha — 28. Mai 2010 #

  4. Zu meiner Zeit sagten wir immer: Entweder Student sein oder studieren. Ich hab mich meist für die erste Variante entschieden, darum ist nichts aus mir geworden.

    Kommentar von Jens Kassner — 28. Mai 2010 #

  5. Student sein oder studieren? Pest oder Cholera? Bei Sozialpädagogik zählt In-Kneipen-Abhängen als Hauptpraktikum.
    Werdet alle SozialpädagogEnnin!

    Kommentar von torsten — 28. Mai 2010 #

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