Einen Titel für meinen ersten Bestseller habe ich, jetzt fehlt mir bloß noch das Manuskript

Michael Bittner: Die Hebamme der Wanderhure. Historischer Roman. Suhrkamp Taschenbuch Verlag, 2014. 2485 Seiten. 7,90 Euro.

Zitat des Monats November

„Nichts ist schlimmer als Spanier im Zug! Dann lieber ein ganzer Waggon voller Nazis, die sind wenigstens ruhig.“

(Stefan S. aus D., geboren in Z., auf dem Weg nach J. über L. und G.)

Sonntag: Lesebühne Sax Royal in Jena!

Am kommenden Sonntag, den 28. November, gastiert unsere Lesebühne Sax Royal beim “livelyriX Literatursonntag” in Jena. Wir freuen uns auf unser zweites Gastspiel in der thüringischen Metropole und versprechen ein buntes literarisches Programm, in dem Hochkomik und Tiefsinn sich wie immer in den Armen liegen. Die Lesebühne tritt zum Auswärtsspiel in Bestbesetzung an: Stefan Seyfarth, Julius Fischer, Max Rademann, Michael Bittner und Roman Israel lesen in fliegendem Wechsel eine Auswahl ihrer schönsten Texte. Zugleich stellen wir mit der Lesung auch unser Buch Sax Royal. Eine Lesebühne rechnet ab vor. Ort des Geschehens ist der wunderbare Klub Kassablanca.

Lesebühne Sax Royal – Gastauftritt in Jena | 28.11. | Sonntag | Einlass: 20 Uhr, Beginn: 20:45 Uhr | Kassablanca | AK 4,10 Euro

Gespräch, dass so wohl nur noch in einem sogenannten „Tante-Emma-Laden“ möglich ist

„Haben Sie Basilikum?“

„Ja.“

„Und wo?“

„Da hinten in der Ecke.“

Pause

„Können Sie mir sagen, wie Basilikum aussieht?“

„Warten Sie, ich komme.“

(Vorläufige) Entwarnung

Ein militärischer Angriff auf den Bundestag in Berlin – höchst geschickt versuchen die islamistischen Terroristen, um Sympathie bei der deutschen Bevölkerung zu werben. Doch ich kann Entwarnung geben: Wie ich mit eigenen Augen sah, läuft der Alltag rund um den Reichstag, abgesehen von ein paar symbolischen Absperrgittern, ganz normal. Die jüngste, zufällig kurz nach dem CDU-Parteitag ausposaunte Terrorwarnung bleibt aber natürlich bestehen. Wäre doch gelacht, wenn sich nicht irgendwann doch ein Reichstagsbrand auftreiben ließe.

Wirkliche Gefahr geht hingegen von dem vom Chef Frank Castorf an der Volksbühne persönlich produzierten Stück Der Kaufmann von Berlin aus. Walter Mehrings „sehr schlechtes“ (Walter Mehring) Stück über einen profitgierigen Juden in der Weimarer Inflationsära ist nicht einmal provokant, sondern einfach kosmisch langweilig inszeniert. Nach drei Stunden, d.h. eine halbe Stunde vor Schluss, hielt selbst ich, bekannt als geduldigster Mensch der Welt, es nicht mehr aus und musste vorzeitig gehen. Mehr als die Hälfte des Publikums war schon schneller gewesen.

Im Radio hörte ich, man habe in Köthen ein verdächtiges Päckchen sprengen müssen. Wo sollte Al-Quaida auch sonst zuerst zuschlagen, wenn nicht in Köthen? Nun ja, hier in Dresden gab es heute Abend einen großen „Zapfenstreich an den Elbwiesen“ mit Mega-Checker-Guttenberg. Man wird ja wohl noch träumen dürfen…

Literaturtipp: Maik Martschinkowsky heute in Dresden

Maik Martschinkowsky ist als Autor seit Jahren mit Erfolg bei der Berliner Lesebühne und Slam-Poetry-Formation „Lesedüne“ aktiv. Außerdem feiert er Siege auf den deutschsprachigen Bühnen auch solo als Poetry Slammer. Im PlattenSpieler liest Maik Martschinkowsky solo eine Auswahl seiner komischsten und schönsten Kurzgeschichten.

So kommt ihr hin: Mit Linie 1/9/13 zur Haltestelle Jacob-Winter-Platz, links am Einkaufszentrum vorbei, links in die Gamigstraße, dort nach zweihundert Metern auf der rechten Seite das linke von den beiden einzigen alten Häusern: Gamigstraße 26.

Literatur im PlattenSpieler: Maik Martschinkowsky | 19. November | Freitag | 19 Uhr | PlattenSpieler / Idee 01239 e.V. (Gamigstraße 26) | AK 2 Euro

Donnerstag: Max beim GRubenhund

Max RademannAm Donnerstag (18.11.) geht die dritte Ausgabe der erfreulich erfolgreich gestarteten neuen Lesebühne GRubenhund in Görlitz über die Bühne. Gemeinsam mit Andreas Vent-Schmidt und Udo Tiffert liest diesmal Max Rademann, bestens bekannt als Autor von Sax Royal und E-Orgel-Rockstar und DJ und Cartoonist und Filmemacher. Ort des Geschehens ist wie immer das Theater Apollo, los gehts um 19:30 Uhr.

Literaturtipp: Lesedüne am Dienstag

Lesedüne

Am Dienstag kann man eine der besten Lesebühnen Berlins und zugleich eine hervorragende Slam-Poetry-Formation in der Scheune erleben. Die wunderbaren Kollegen Marc-Uwe Kling, Sebastian Lehmann, Maik Martschinkowsky und Kolja Reichert sind mit ihrer “Lesedüne” zu Gast. Normalerweise lesen sie jeden zweiten und vierten Montag im Monat im Monarch in Berlin. In Dresden präsentieren sie ihr Programm „DAS GING VIEL ZU LANGE GUT MIT UNS”.

livelyriX Poetry unlimited: Lesedüne| 16. November | Dienstag | 21 Uhr | Scheune | VVK 5 Euro AK 7 Euro

Team Totale Zerstörung werden Vizemeister

Erfreuliche Nachrichten vom poetischen Schlachtfeld an der Ruhr: Bei den eben abgeschlossenen Meisterschaften des deutschsprachigen Poetry Slam kämpften sich Royalist Julius Fischer und André Herrmann als „Team Totale Zerstörung“ ins Finale des Mannschaftswettbewerbes, wo sie nach hartem Kampf nur knapp dem Sieger „Team und Struppi“ unterlagen. Hier ihr Auftritt:

Micha’s Lebenshilfe (14)

Wenn man im Besitz eines Fahrrades ist und dieses sogar physisch im Alltag mit sich führt, dann sollte man – dem Prinzip der gegenseitigen Rücksichtnahme folgend – dieses auch benutzen und es gottverdammichnochmal nicht in Busse und Bahnen schleppen, um sich transportieren zu lassen und anderen Mitmenschen durch die fahrbare Barrikade den Platz zu nehmen. Vgl. hierzu: Schon mal davon gehört, dass man sein Auto ins Flugzeug mitnehmen darf?

Powered by WordPress. Feeds für Beiträge und Kommentare.