Literaturtipp: LivelyriX Poetry Slam am Donnerstag in der Scheune

Bleu Broode

Wieder am ersten Donnerstag des Monats geht der Dresdner LivelyriX Poetry Slam am 1. Dezember ab 20 Uhr über die Bühne der Scheune. Mit dabei sind diesmal u.a. Bleu Broode aus Marburg, der Gewinner des “Grand Slam of Saxony” 2010, Julian Heun aus Berlin, einer der besten Versverfertiger des Landes, die Poetin Jana Klar aus dem schweizerischen Biel, Udo Tiffert, die poetische Stimme der Lausitz, und die Kölner Slammerin und Musikerin Cathérine de la Roche. Das Publikum hat wie immer die Qual der Wahl zwischen Lyrik und Prosa, Spaß und Ernst und einheimischen wie angereisten Poeten. Allein der Applaus der Zuschauer entscheidet über den Sieger des Abends. Moderieren wird wieder Michael Bittner.

LivelyriX Poetry Slam | 01. Dezember | Donnerstag | 20 Uhr | Scheune | VVK 6 Euro AK 8 Euro

Karten zum günstigeren Vorverkaufspreis gibts bei den bekannten Vorverkaufsstellen und – sogar ohne Vorverkaufsgebühr – an den Bars der Scheune.

Dienstagssalon mit Max Rademann

Max Rademann (Selbstporträt)Am Dienstag, den 29. November, präsentiert Max Rademann wieder den musikalischen Dienstagssalon im Festspielhaus Hellerau. Zu Gast ist diesmal das Dresdner zeitgenössische Ensemble El Perro Andaluz. Los gehts um 20 Uhr. Karten kosten an der Abendkasse lächerliche 6 Euro. Liebe Neustädter: Hellerau befindet sich entgegen anderslautender Gerüchte nicht nahe der polnischen Grenze, sondern ist mit der Straßenbahnlinie 8 in einer Viertelstunde zu erreichen!

Micha’s Lebenshilfe (23)

Wenn man einkaufen gehen möchte, sollte man Geld mitnehmen.

Mittwoch: Roman Israel liest im Büchers Best, Michael Bittner liest im Kulturhaus Loschwitz

Am Mittwoch haben Dresdner Literaturfreunde die Qual der Wahl, denn gleichzeitig lesen Roman Israel und Michael Bittner – leider diesmal an verschiedenen Orten.

Roman IsraelRoman Israel stellt in der Dresdner Buchhandlung Büchers Best sein 2011 erschienenes neues Buch Reise nach Loitoktok vor. Mit Reise nach Loitoktok folgt er dem Ruf der Wildnis und bringt seinen ersten Band mit Kurzgeschichten heraus. In 14 skurrilen Storys werden nicht nur Ausflüge in exotische Lebensbereiche wie die Antarktis oder Afrika gemacht, sondern auch Rundtouren in der „näheren Umgebung“, also Paris, Rom, Tschechien und an der deutschen Ostseeküste. Denn schließlich gibt es auch bei uns „schöne Ecken“ zu entdecken. Die Erlebnisse dort sind ungelogen bar jeder Urlaubsromantik und absolut schräg, da aus unkonventioneller Perspektive heraus berichtet – so z.B. aus Sicht eines Blinden, zweier Killer, eines Attentäters und „last but not least“ sogar Adolf Hitlers. Ein spannender Abend mit Geschichten voller Überraschungen. Die Lesung beginnt um 20:30 Uhr. Eintritt: 5 Euro.

Michael BittnerWährenddessen präsentiert Michael Bittner im Kulturhaus Loschwitz zum letzten Mal sein literarisches Programm “Mein Widerstand” mit einer Auswahl der besten Kolumnen, Satiren und Geschichten der letzten zwei Jahre. Erwarten darf das Publikum Geschichten über die barocken Tücken des Dresdner Alltags, Auseinandersetzungen mit Gottmenschen wie dem Dalai Lama, philosophische Turnübungen und nackte Tatsachen: “analytisch scharf, bissig, umwerfend komisch” (Dresdner Neueste Nachrichten). Los gehts um 20 Uhr. Eintritt: 5/7 Euro.

Rede zur Feierlichen Immatrikulation der TU Dresden 2011

Am 6. Oktober 2011 hatte ich die Ehre, die Festrede zur Feierlichen Immatrikulation der Studenten an der TU Dresden zu halten. Mir hat die Sache großen Spaß gemacht, schließlich habe ich ja selbst dorten studiert. Wer wissen will, was dabei herausgekommen ist, und was ich den Studienanfängern mit auf den Lebensweg gab, der kann sich das hier auf einem Video-Mitschnitt (auf der Seite der unterste) anschauen.

Literaturtipp für Freitag: Uli Hannemann liest in Dresden

Uli HannemannUli Hannemann, geboren 1965 in Braunschweig, ist Autor der Berliner Lesebühnen “LSD – Liebe statt Drogen” und “Reformbühne Heim & Welt”. Mit seinem Buch “Neulich in Neukölln” (Ullstein) über das Leben in seinem Heimatkiez landete er 2007 einen echten Beststeller. Es folgte 2009 das Buch “Neulich im Taxi” (Ullstein), in dem er seine Erfahrungen als hauptnebenberuflicher Chauffeur in der Hauptstadt verarbeitete. Seine heiter-grotesken Geschichten erschienen darüber hinaus in zahlreichen Anthologien und Zeitungen wie der taz. Im PlattenSpieler liest Uli Hannemann eine Auswahl alter und neuer, in jedem Fall intelligenter und witziger Texte.

Literatur im PlattenSpieler: Uli Hannemann | 18. November | Freitag | 19 Uhr | PlattenSpieler / IDEE 01239 e.V. (Gamigstraße 26) | AK 2 Euro

Anfahrt: Mit der 1/9/13 bis Jacob-Winter-Platz, dann links am Einkaufszentrum vorbei, links in die Gamigstraße und nach 200 Metern auf der rechten Seite das linke der beiden älteren Häuser.

Literaturtipp für Sonntag: Lesebühne GRubenhund beim Dresdner Umundu-Festival

Am Sonntag (13. November) bestreiten Michael Bittner, Max Rademann und Udo Tiffert unter dem Titel “Nachhaltiges Lesen“ einen gemeinsamen Auftritt beim Festival Umundu in Dresden. Zu hören gibt es Texte, die sich poetisch und satirisch mit den Themen Konsum, Nachhaltigkeit und Globalisierung auseinandersetzen. Los gehts um 21 Uhr in der Veränderbar. Der Eintritt kostet 4 Euro.

Michael Bittner ist Autor der Dresdner Lesebühne Sax Royal, Co-Moderator des LivelyriX Poetry Slams und schreibt wöchentlich eine literarische Kolumne für das Magazin der Sächsischen Zeitung. Max Rademann liest ebenfalls bei der Lesebühne Sax Royal, arbeitet aber auch als Musiker, DJ und Filmemacher und moderiert einmal im Monat den „Dienstagssalon“ im Festspielhaus Hellerau. Udo Tiffert ist Autor der Lesebühne Cottbus, hat zahlreiche Bücher veröffentlicht und reist mit seinen melancholisch-witzigen Geschichten durch die ganze Republik. Alle drei lesen seit Oktober monatlich als Lesebühne GRubenhund auch in Görlitz.

Zitat des Monats November

„Er sah und registrierte, ohne zu verstehen. Hemingway hat weder den ersten noch den zweiten Weltkrieg als gesetzmäßige Erscheinung des absterbenden Kapitalismus erkannt.“

(Karl-Heinz Schönfelder im Nachwort zu Ernest Hemingway: 49 Stories. Berlin und Weimar: Aufbau, 1965)

Danke!

Die Lesebühne Sax Royal dankt den wieder weit über 100 Besuchern, die gestern den Weg in die Scheune fanden. Wir hoffen, ihr hattet so viel Spaß wie wir. Wie sehr wir Julius Fischer vermisst haben, merkten wir nun erst, da er endlich wieder unter uns weilte. Desto schöner, dass er auch bei der nächsten Lesebühne am 8. Dezember wieder mit dabei sein wird. Und zum Jahresabschluss gibts dann noch ein Special der höchsten Kategorie: Max Rademann wird auf der Orgel musikalische Kostproben von seinem bald erscheinenden ersten Tonträger „Hey Hey Heiko Hey“ geben. Wer das versäumen sollte, dem kann nicht mehr geholfen werden!

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Donnerstag: Lesebühne Sax Royal in der Scheune

Sax Royal

Die Lesebühne Sax Royal freut sich darauf, im November endlich wieder in Komplettbesetzung an den Start zu gehen. Stammautor Julius Fischer kehrt von einer ausgedehnten Welttournee mit seiner Band The Fuck Hornisschen Orchestra auf die Bühne der Scheune zu uns zurück. Gemeinsam mit André Herrmann wurde er gerade in Hamburg zum deutschsprachigen Poetry-Slam-Meister gewählt! Aber nicht nur er, sondern auch die anderen Royalisten Michael Bittner, Roman Israel, Max Rademann und Stefan Seyfarth werden brandneue Geschichten und Gedichte zum Besten geben. Als besondere Zugabe hat sich der Heimkehrer Julius Fischer eine literarische Überraschung einfallen lassen.

Sax Royal – Dresdner Lesebühne | 10. November | Donnerstag | 20 Uhr | Scheune |  VVK 5 Euro AK 7 Euro, erm. 5 Euro

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