Michas neue Homepage

Liebe Freunde der Lesebühne Sax Royal! Dem Lauf der Dinge folgend hat der Autor Michael Bittner aka ich sich eine Homepage zugelegt, auf der man alles findet, was man auf einer Homepage gewöhnlich so sucht. Außerdem gibts dort auch ein Journal mit Neuigkeiten und literarischen Texten. Natürlich werde ich dabei auch weiterhin dem hiesigen Blog von Sax Royal erhalten bleiben. Ich freue mich auf Euren Besuch!

Zitat des Monats Februar

„Ein Mann ohne Bart ist wie ein Brot ohne Kruste.“

(laut eines Korrespondenten des Deutschlandfunks ein türkisches Sprichwort)

Wer einmal eine schaurig-schöne Viertelstunde verbringen möchte …

… der sollte sich mal die Kommentare der Leser des Hochqualitätsmediums Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu einem Artikel, sagen wir mal: zur Einwanderung von Roma aus Osteuropa, durchlesen:

Offenbar verstehen es die wandernden Herrschaften, genau dort hinzuziehen, wo es Sozialleistung gibt oder wo sich das Betteln noch lohnt. Überall, wo Roma in größeren Gruppen leben, steigen Diebstahlraten an und die Gegend verrottet. Rom, Neapel, Paris oder Berlin könenn ein Lied davon singen. Aber darf man das sagen? Natürlich nicht. Die Erzieher aus Brüssel verbieten es und kassieren bei den eben noch verdammten potentiellen Rassisten für Programme, die allesamt nichts fruchten. Die Frage ist doch, ob es nicht besser wäre, den Roma würde deutlich gemacht, dass Bettler und Diebe nicht willkommen sind.

Es kann einfach so nicht weitergehen. Das Asylgesetz wird seit Jahren mißbraucht, kein Politiker hat den Mut dies klar auszusprechen, weil der dann als Auslädnerfeind u.ä. beschimpft wird.

Man muss wirlich kein rechtsradikales Gedankengut pflegen, um bei der von den teuren Schreibtischtätern in Brüssel – aber mit Unterstützung der EU-Staaten – d urchgeführten EU-Erweiterung „auf Teufel komm raus“ nur noch mit dem Kopf schütteln zu können. Abgesehen von den finanziellen Folgekosten der Kommunen können einem die Mitarbeiter bei diesen Städten nur leid tun, die sich mit diesen – von o.g. Schreibtischtätern verursachten – Problemen vor Ort herumschlagen müssen.

Ich kann dem Autor nur zustimmen. Warum schreibt er dann – im besten politisch korrekten Neusprech – von „Roma“ und nicht von Zigeunern? Nicht nur, dass das Wort Zigeuner in unserer Sprache historisch gewachsen ist, nein, Sinti und Roma sind nur zwei Stämme des Volkes der Zigeuner. Die Armutszuwanderung – die Normalität in den letzten Jahrzhenten der deuschen Zuwanderungspolitik – war mit den Grenzöffnungen nach Südosteuropa erwartbar. Warum tut man jetzt also so überrascht? Umso mehr, als dass das Bundesverfgassungsgericht die (Geld)Zahlungen an Asylanten im vergangenen Jahr drastisch angehoben hat. Geringere Hürden und mehr Geld, was dann passiert, das wirkt doch wie ein Magnet.

ein Austritt aus dem Schengener Abkommen und ein paar wirksame Gesetzesänderungen würden ausreichen.
Doch die sind gegen rot/grün nicht machbar. Und die feige CDU wagt nicht einmal den Kampf aufzunehmen und Widerstand zu leisten und sehen lieber zu, wie Deutschland zur Beute fremder Staatsvölker wird. Die feige CDU wagt es nicht, sich mit den links beherrschten Medien anzulegen, wo unsere Luxus-Linken sitzen, in deren kranken Köpfen die Zerstörung Deutschlands etwas Gutes ist. Solch hilflose Vorschläge, wie man müsse erst die Probleme Rumäniens und der ganzen Welt lösen, damit keiner unser Freibier Total Angebot annimmt, zeugt von einer völligen geistigen Unzurechnungsfähigkeit einer ängstlichen und total verunsicherten politischen Klasse.

Den Plan, das mit EU-Geldern zu regeln zahlen auch Sie und ich. Den Roma ist das egal, die gab es schon immer und die wird es auch immer geben. Sie sind gewissermaßen bewundernswert frei, so wie keiner von uns anderen und sie werden sich krank darüber lachen, wenn sich jetzt alle überschlagen, um sie zu fördern.

Man muß nicht den deutschen Städten helfen, immer mehr Roma immer komfortabler zu versorgen und womöglich noch dauerhaft aufzunehmen, damit dann immer mehr kommen. Das ist ein Irrweg. Die Visafreiheit mit Serbien und Montenegro muß sofort beendet werden. Ebenso notfalls die Freizügigkeit mit Rumänien und Bulgarien. Straftäter und Möchtegern-Zuwanderer ins Sozialsystem müssen korrekt, konsequent und vor allem sehr zügig ausgewiesen werden. Durch eine SELEKTIVE Reform der Visavergabe läßt sich durchaus eine gute und bezahlbare Erreichbarkeit Deutschlands durch die große Mehrheit der ehrlichen und oft gut ausgebildeten Rumänen und Bulgaren erreichen. Dafür muß man etwas Geld in ausreichende Visavergabe-Kapazitäten investieren. Die gegenwärtige Armuts- und Kriminalitätsmigration jedoch gehört sofort gestoppt.

Es ist für den politisch correcten Gutmenschen sicherlich schockierend, wie abfällig sich die Rumänen über die „Zigeuner“ äußern (ein Wort, dass ich persönlich ich schön und nicht diskriminierend empfinde).

Bei uns in Baden-Württemberg werden die größten Städte von Grünen regiert (Stuttgart, Tübingen, Freiburg…). Die nehmen doch diese Leute gerne auf. Schließlich bereichern sie mit ihrer Kultur unsere Gesellschaft. Wir haben sogar einen äußerst populären grünen Ministerpräsidenten. Also nicht wie rein mit denen und aufs ganze Land verteilt. Die Wähler wollen es so…

Integriert waren diese Voelker nie, in der kommunistischen Diktatur waren sie allenfalls domestiziert … und beliebt sind sie auch nicht; da ist man in der Regel froh, wenn diese Volksgruppen in den deutschen Sozialstaat entschwinden und dort ungestoert ihre Ghettos bilden, mit europaeischen Programmen bewirken sie da Nichts; der Wille sich einer nicht integrierten Volksgruppe zu entledigen, der wird zur selbsterfuellenden Prophezeiung in vielen Laendern.

Jeder der Leser hat seiner Meinung seinen Namen beigefügt – ist es nicht schön, dass die Zeiten der Political Correctness vorbei sind und man in Deutschland wieder alles sagen darf?

Literaturtipp: Moritz Neumeier am Mittwoch in Dresden

Moritz NeumeierIn der Reihe “livelyriX Poetry unlimited” gastiert am Mittwoch, den 20. Februar, der Slam-Poet und Kabarettist Moritz Neumeier mit seinem Programm “Satire macht frei” in der Groove Station. Moritz Neumeier lebt auf der Bühne. Als Moderator, Kabarettist, Autor und Poet schafft er von Hamburg aus, reist durch die Republik und halb Europa. Wäre “Stand Up Comedien” in Deutschland nicht zu einer verkommenen Bezeichnung der Kunst degradiert worden, wäre er auch dies. 2010 gewann er zusammen mit Jasper Diedrichsen als “Team und Struppi” die deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften und die beiden wechselten das Metier. Im Kabarett angekommen stellten sie innerhalb kürzester Zeit dessen Landschaft auf den Kopf. Sie gewannen für ihr Programm “Die Machtergreifung” Preise in Bielefeld, Rostock, München, St. Ingbert und den NDR Comedy Contest. Die Jury des Deutschen Kleinkunstpreises verlieh ihnen den Förderpreis der Stadt Mainz. 2012 feierte Neumeiers erstes eigenes Bühnenprogramm “Satire macht frei” Premiere. Frei nach Kurt Tucholskys Devise “Satire darf alles” werden Themen behandelt, die sich im Alltäglichen wiederfinden. Die immer noch mächtige Religion, die nicht mehr so mächtige Politik und die Frage nach der Bitterkeit unseres Zusammenlebens mischen sich zu einem durchschimmernden roten Faden, der sich an den Grenzen der Satire entlang windet.

livelyriX Poetry unlimited: Moritz Neumeier | 20. Februar | Mittwoch | 20 Uhr | Groove Station | Vorverkauf bei Sax-Ticket, Konzertkasse Dresden: 5 Euro / Abendkasse: 7 Euro

Ringo, der Roboter – Episode 3

produziert von Jens Rosemann & Max Rademann

Bemerkungen zur zeitgenössischen deutschen Lyrik. In Knittelversen

Der junge deutsche Lyriker,
Er hat es wahrlich allzu schwer.
Hat er nicht fleißig promovieret,
So wird er nimmer etablieret.
Ganz ohne germanistisch’ Segen
Braucht er die Feder gar nicht regen.
Der neueste Gedankendichter
Schreibt nicht für Pöbel und Gelichter.
Er hat der Käufer ja gar keine,
Ihn schert’s nicht, was der Leser meine.
Er dichtet für Institutionen,
Denn die verteil’n die Subventionen.
Ohn’ Preise und Stipendien
Tät schnell sein Leben endigen.
Den Launen von Kulturamtstrinen
Muss jeder Dichter heute dienen.
Die Politik soll er drum meiden,
Kritik wirkt allzu unbescheiden.
Man frage nicht nach seiner Haltung,
Er freut sich an der Silbenspaltung.
Es schreibt sich unbedingt bequemer,
Ist’s Schreiben immer selbst das Thema.
Ihn kümmern nicht profane Ohren,
Er singt vorm Fenster der Lektoren.
Er möchte nicht die Muse daten,
Er dichtet für die Interpreten.
Ein Wort, das sich allein erkläret,
Das ist banausisch, ungelehret.
Nach den entlegensten Zitaten
Lässt er den Leser daher raten.
Ist’s Büchlein nur auch schön hermetisch,
Gilt er als unerhört prophetisch.
So schreibt er von Permutationen,
Vom Pleistozän und Klimazonen,
Stochastik und Signifikanten
Und Richard Wagners Patentanten.
Doch ach! Das Feuer will nicht zünden.
Warum? Er kann es nicht ergründen.
Wie er auch die Synapsen geigt:
Die Poesie – sie gähnt und schweigt.

Donnerstag: Lesebühne Sax Royal in der scheune

Sax Royal Unsere Lesebühne Sax Royal startet nach ihrem rauschenden Geburtstagsfest im Vormonat am Donnerstag (14. Februar) in ihre neunte Saison. Wie immer werden die fünf Stammautoren die literarische Ernte eines Monats dem Publikum zu Unterhaltung, Belehrung und Erbauung mitteilen. Wer sind die fünf Royalisten? Michael Bittner, wohnhaft in Berlin-Friedrichshain, veröffentlicht seine Texte gedruckt im “Magazin” der “Sächsischen Zeitung” und mündlich auf Lesebühnen in der ganzen Republik. Julius Fischer aus Leipzig ist nicht nur Autor, sondern als Musiker auch die größere Hälfte der komischen Band “The Fuck Hornisschen Orchestra”. Roman Israel, ebenfalls in Leipzig beheimatet, liest dort auch bei der Lesebühne West und veröffentlicht unermüdlich wunderbare Bücher, so zuletzt den Ostsee-Band “Strand vakant”. Max Rademann aus Dresden schreibt nicht bloß, sondern spielt auch auf seiner elektrischen Orgel, arbeitet als Zeichner und moderiert allmonatlich den musikalischen “Dienstagssalon” im Festspielhaus Hellerau. Und Stefan Seyfarth, auch er unbeirrter Dresdner, lässt sich zur Zeit zum Erzieher erziehen, was ihn nicht daran hindert, weiterhin auch wunderbare Geschichten und Gedichte auf die Welt zu setzen. Als Zugabe lassen wir uns wie immer eine besondere Überraschung einfallen.

Sax Royal – die Dresdner Lesebühne | 14. Februar | Donnerstag | 20 Uhr | scheune | Vorverkauf: 5 Euro, Abendkasse: 7 Euro / ermäßigt 5 Euro

Die gute alte Goethezeit

Göthe boxte sich gewöhnlich bei Landparthien mit dem Kammerherr v. Einsiedel manchmal so ernstlich, das Blut darnach floß. […]
Oft setzte sich Göthe mit Einsiedeln grade unter den Tisch, wo gedeckt war, auf den Boden und spielte paschen mit ihm in Würfeln. Einsiedel hatte beständig ein paar Würfel in der Westentasche, u. wo sie ankamen, wurden diese sogleich hervorgehohlt, u. zum großen Erstaunen der Amtleute u. Pächter, die mit dem Huth in der Hand die Minister des Herzogs bewillkommten, auf der Treppe oder auf den Steinen vor der Thüre gleich exercirt.
Einmal (bei Bertuchs Schwiegervater) machte man Einsiedeln, der gern lang im Bett liegen blieb, aus geriebenen u. eingerührten Pfefferkuchen eine Sauce unter den Hintern ins Bettuch, weckte ihn nun, u. schrie auf ihn, als einen Bettverunreiniger, los. Er sprang auf, zog das besudelte Hemde aus, und verfolgte damit neckend alle Leute im Hause. Göthe warf unterdessen das Bettuch durch ein Loch in die Unterstube, u. brüllte: seht die Sau!

(Karl August Böttiger: Literarische Zustände und Zeitgenossen. Begegnungen und Gespräche im klassischen Weimar. Hg. von Klaus Gerlach und René Sternke. Berlin: Aufbau, 1998, S. 39f.)

Literaturtipp: livelyriX Poetry Slam am Donnerstag in der scheune

André HerrmannDer Dresdner livelyriX Poetry Slam versammelt am Donnerstag, den 7. Februar, wieder Wortakrobaten und Erzählkünstler aus ganz Deutschland in der scheune. Auf folgende Stars der Poetry-Slam-Szene darf man sich freuen: André Herrmann (Foto) aus Leipzig hat schon unzählige Poetry Slams gewonnen, zuletzt verteidigte er gemeinsam mit Julius Fischer als “Team Totale Zerstörung” den Titel als Champion bei den deutschsprachigen Meisterschaften. Er liest auch jeden Monat bei der sehr erfolgreichen Leipziger Lesebühne “Schkeuditzer Kreuz”. Micha Ebeling aus Berlin war ebenfalls schon mehrfach Sieger beim Team-Wettbewerb der Poetry-Slam-Meisterschaften. In der Hauptstadt ist er Stammautor der Lesebühne “LSD – Liebe statt Drogen”. Seine schönsten Texte sind in dem Buch “Restekuscheln” (Verlag Voland & Quist) versammelt. Der Hamburger Moritz Neumeier siegte ebenfalls zusammen mit Jasper Diedrichsen mit dem “Team und Struppi” schon einmal bei den deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften. Er ist auch solo als Kabarettist mit seinem Programm “Satire macht frei” unterwegs. In Berlin zu Hause ist Paul Bokowski, der seine komischen Geschichten regelmäßig bei der Lesebühne “Brauseboys” präsentiert. Gesammelt hat er sie in dem Buch “Hauptsache nichts mit Menschen”, das im Satyr-Verlag erschienen ist. Mit den auswärtigen Gästen messen werden sich wie immer die Poeten von der Offenen Liste, diesmal haben sich angemeldet: Thomas Jurisch, Marlha, Kaddi Cutz, Henning Olf, Lassic Fannentain und der Koschler. Den Abend moderieren wieder Michael Bittner und Stefan Seyfarth.

Achtung: Damit ihr nicht wieder so lange in der Schlange warten müsst, öffnet der Einlass schon um 19 Uhr. Tickets zum günstigeren Preis von 6 Euro gibts wie immer im Vorverkauf, für Schüler und Studenten auch an der Abendkasse.

livelyriX Poetry Slam | 07. Februar | Donnerstag | 20 Uhr | scheune | Vorverkauf: 6 Euro, Abendkasse: 8 Euro / ermäßigt 6 Euro

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