Julius Fischer: „Die schönsten Wanderwege der Wanderhure“

Der Herbst ist Erntezeit! Julius Fischer hat seine schönsten Geschichten aus den letzten Jahren gesammelt, poliert und in seinem zweiten Buch veröffentlicht. Es heißt Die schönsten Wanderwege der Wanderhure – ist aber trotz des Titels kein historischer Roman. Erschienen ist das Buch im Verlag Voland & Quist, eine CD befindet sich anbei. Wie stets widmet sich Julius in seinen Texten den existenziellen Fragen: Wie verhält man sich, wenn einem der Hund im Einkaufszentrum wegstirbt? Wie viele Junggesellenabschiede muss ein einzelner Mensch ertragen? Kann man mit dem iPad Kinder erziehen? Was macht eine Wanderhure, die sich verlaufen hat? Wann hören diese Fragen auf? Und wer ist eigentlich Günther?

Julius Fischer: Die schönsten Wanderwege der Wanderhure. Kein historischer Roman. Dresden/Leipzig: Voland & Quist, 2013, 160 Seiten, 14,90 Euro.

Bei unserer nächsten Lesebühne Sax Royal am 14. November wird Julius sein Buch auch live dem geneigten Dresdner Publikum in der scheune präsentieren.

Michael Bittner: „Wir trainieren für den Kapitalismus“ – Buchpremiere in Dresden und Leipzig

Micha + Cover

Am Mitt­woch (23.10.) wird gefei­ert: Ich stelle ich mein Buch Wir trai­nie­ren für den Kapi­ta­lis­mus mit einer Lesung in den Räu­men des Ver­lags edi­tion AZUR (Hecht­straße 30) in Dres­den vor. Zu hören gibts aber nicht nur Geschich­ten aus dem Buch und andere Texte. Als beson­de­rer musi­ka­li­scher Gast wird Freund und Kol­lege Max Rade­mann auch noch einige Lie­der spie­len. Und dann wird getrun­ken. Los gehts um 20 Uhr.

Am Don­ners­tag (24.10.) erlebt das Buch Wir trai­nie­ren für den Kapi­ta­lis­mus dann seine Pre­miere in Leip­zig. Zu hören gibt es auch hier einige der Geschich­ten aus dem Buch und ein paar neue Texte. Ich freue mich, dass mein Freund und Kol­lege Roman Israel mich bei die­ser Lesung unter­stützt und mit mir lesen wird. Los gehts um 20 Uhr in der Wär­me­halle Süd.

Zitat des Monats Oktober

Nach dem Völkerschlacht-Spektakel am Sonntag in Leipzig ist massive Kritik an den Veranstaltern laut geworden. Viele der rund 35.000 Besucher beschwerten sich über die mangelhafte Organisation, lange Staus bei der An- und Abreise oder eine schlechte Sicht auf das Kampfgeschehen. Einige forderten sogar ihr Eintrittsgeld zurück.

Leipziger Volkszeitung

Michael Bittner: „Wir trainieren für den Kapitalismus“

Michael Bittner: Wir trainieren für den KapitalismusFrisch erschienen und zum Kaufe feil ist seit dem 10. Oktober mein Buch Wir trainieren für den Kapitalismus. Es enthält eine Auswahl der besten komischen Geschichten aus den letzten Jahren: 30 Satiren, Kolumnen und andere Versuche. Mal autobiografisch, mal satirisch überdreht erzähle ich von einer Jugend im Widerstand, der Liebe in Zeiten des Förderns und Forderns und der Schönheit des Sinnlosen. Der Leser begegnet einem kafkaesken Türsteher, einem erzgescheiten Zwerg und Schnecken im Kampf ums Dasein. Viele Texte erlebten ihre mündliche Weltpremiere bei unserer Lesebühne Sax Royal in der scheune. Wer die Geschichten gerne lesen möchte, der bestelle den Band lieber nicht beim kapitalistischen Moloch Amazon, sondern versandkostenfrei direkt beim Verlag edition AZUR.

Michael Bittner: Wir trainieren für den Kapitalismus. Satiren, Kolumnen und andere Versuche. Dresden: edition AZUR, 2013, 144 Seiten, 14 Euro.

Auch eine Buchpremiere mit Lesung wird es in Dresden geben – und zwar am 23. Oktober um 20 Uhr in den Räumen des Verlages edition AZUR in der Hechtstraße 30. Ich lade herzlich dazu ein!

Donnerstag: Lesebühne Sax Royal in der scheune

Sax Royal Foto von Christiane Michel

Am Donnerstag (10. Oktober) kämpft die Dresdner Lesebühne Sax Royal mit einem brandneuen literarischen Programm gegen die einsetzende Herbstdepression. Die Stammautoren lesen neue Geschichten und Gedichte, die wie stets Heiterkeit und Grübelei zur Freude des Publikums auf das Absonderlichste verquicken. Mit dabei sind: Michael Bittner, der in Berlin beheimatete Propagandist des universellen Pessimismus, Roman Israel aus Leipzig, der prosaische und lyrische Analytiker der Gesellschaft, Max Rademann aus Dresden, die Ulknudel mit philosophischer Tiefenschicht und der Dresdner Dichter Stefan Seyfarth, der ästhetische Erzieher aus Leidenschaft. Als besonderen musikalischen Gast erwarten die Royalisten zudem den Liedermacher Thomas Lautenknecht. Er spielt bei der Band Oh alter Knaben Herrlichkeit und ist besonders für seine wunderbaren Vertonungen von Gedichten bekannt. Als besondere Zugabe wird Michael Bittner außerdem sein frisch erschienenes Buch Wir trainieren für den Kapitalismus (edition AZUR) vorstellen. Der Band enthält eine Auswahl seiner schönsten komischen Texte aus den letzten Jahren: Satiren, Kolumnen und allerlei andere Versuche.

Sax Royal – die Dresdner Lesebühne | 10.10. | Donnerstag | 20 Uhr | scheune | Vorverkauf: 5 Euro (zzgl. Gebühr), Abendkasse: 5 Euro ermäßigt / 7 Euro

Literaturtipp: livelyriX Poetry Slam am Donnerstag

Robin Mesarosch

Der livelyriX Poetry Slam bietet am Donnerstag, den 3. Oktober, wieder zehn Dichtern aus Dresden und dem Rest der Republik eine Bühne und den Dresdner Zuschauern einen unterhaltsamen poetischen Wettkampf. Geschichten sind ebenso zu erwarten wie Gedichte, ernste Töne wie großer Spaß. Am Ende entscheidet der Applaus des Publikums über den Sieger des Abends. Mit dabei sind diesmal u.a. Robin Mesarosch (Foto), ein höchst erfolgreicher junger Poet aus Stuttgart, Svenja Gräfen, eine inzwischen ebenfalls in Stuttgart beheimatete Slammerin, Sarah Bosetti aus Berlin, Autorin der Lesebühne Couchpoetos und des Buches Wenn ich eine Frau wäre und Matthias Klaß, Fußballenthusiast und Dichter aus dem thüringischen Eisenach. Über die Offene Liste angemeldet haben sich bereits die Dresdner Poetinnen und Poeten: Kaddi Cutz, Lassic Fannentain, Till Jagodzinski, Selina Ebert, Jan Seichter und Sophia Güttler. Es moderiert Michael Bittner.

livelyriX Poetry Slam | 03.10. | Donnerstag | 20 Uhr | scheune | Vorverkauf: 6 Euro (zzgl. Gebühr), Abendkasse: 6 Euro ermäßigt / 8 Euro

Kinderträume heute

Im Dönerimbiss am Nachmittag.

“Vati, kriege ich eine Bionade? Ich habe so einen Durst!”

“Nein. Wir haben noch Wasser im Auto.”

“Mutti, kriege ich eine Bionade?”

“Nein.”

“Warum denn nicht?”

“Weil wir uns das nicht leisten können.”

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