Zitat des Monats Mai

Man kann auch so fragen: Wozu braucht es noch die SPD, wenn es die Linkspartei gibt?

Soll das etwa eine ernsthafte Frage sein?

In Frankreich ist Ihre Schwesterpartei gerade bei unter zehn Prozent gelandet.

Und in Großbritannien bei 40 Prozent. Die Situationen sind nicht vergleichbar. Machen Sie sich keine Sorgen um die SPD!

Andrea Nahles im Interview mit der Berliner Zeitung, 17. Juni 2017

Donnerstag, 17. Mai 2018: Max Rademann in Chemnitz

Unser Max Rademann gastiert am Donnerstag (17. Mai) mit einer Soloshow in Chemnitz. Der Sohn des Erzgebirges wird sich in der Metropole des Erzgebirges ohne Zweifel einigermaßen heimisch fühlen und tapfer schlagen. Die Gäste des Abends dürfen sich nicht nur auf eine Auswahl heiterer Geschichten freuen, Max bringt auch sein Kinder-Keyboard mit, um einige seiner unsterblichen Lieder zu Gehör zu bringen. Dabei erzählt er wie immer von seiner Jugend im Erzgebirge, aber auch von den Erlebnissen im nächtlichen Treiben der Bohème. Los geht’s um 2o Uhr im Lokomov.

Donnerstag, 10. Mai: Unsere Lesebühne Sax Royal in der Scheune

Ob der Wonnemonat Mai die fünf Schriftsteller unserer Dresdner Lesebühne Sax Royal zu Oden an den Frühling inspiriert? Oder zu Ergüssen aus Herzen, in denen das Feuer frischer Liebe entbrannt ist? Oder zu Geschichten über die blühende Natur und deren die Nasen kitzelnde Pollen? Herausfinden können all dies nur jene Gäste, die am Donnerstag, den 10. Mai, den Weg in die Scheune finden, wo Michael Bittner, Julius Fischer, Roman Israel, Max Rademann und Stefan Seyfarth wie jeden Monat in fröhlichem Reigen neue Geschichten, Gedichte und Lieder präsentieren werden.

Wer sind die fünf Jungs? Michael Bittner lebt in Berlin und schreibt fleißig Kolumnen, Satiren und allerlei andere Versuche für die Sächsische Zeitung, die taz und andere Blätter. Sein aktuelles Buch heißt „Der Bürger macht sich Sorgen“. Ein brandneues Buch präsentiert Julius Fischer. Es trägt den verlockenden Titel „Ich hasse Menschen“ und lädt den Leser zu einer einzigen großen Abschweifung ein. Roman Israel bringt zur Lesebühne wie immer abgründige Geschichten und experimentelle Gedichte mit, die nicht selten von seinem weltenbummlerischen Lebenswandel inspiriert werden. Max Rademann präsentiert sich dagegen erdverbunden: Er schnitzt lustige Geschichten aus den Erlebnissen, die ihm in seiner erzgebirgischen Heimat widerfahren. Der Dresdner Dichter Stefan Seyfarth wiederum besingt in seinen Poemen am liebsten die schönen und die hässlichen Seiten seiner Heimatstadt.

Sax Royal – die Dresdner Lesebühne | 10. Mai 2018 | Donnerstag | 20 Uhr | Scheune (Alaunstraße 36-40) | Vorverkauf: 5 Euro, Abendkasse 5/7 Euro

Julius Fischer: „Ich hasse Menschen. Eine Abschweifung“

Julius Fischer hat ein neues Buch geschrieben. In seinem philosophischen Zugreiseroman Ich hasse Menschen (Verlag Voland & Quist) zelebriert er in der Form der Abschweifung die Kunst der Misanthropie. Denn: Julius Fischer hasst Menschen. Das fängt bei Kindern an. Pubertät geht auch gar nicht. Noch ätzender sind eigentlich nur Studenten. Und natürlich Berufstätige. Die sind am schlimmsten. Aber nichts im Vergleich zu Rentnern. In seinem neuen Buch erzählt er davon, wie er versucht, all diesen Leuten aus dem Weg zu gehen. Und wie er daran scheitert. „Wie Bernhards ›Holzfällen‹ – nur in niedlich.“ (Marc-Uwe Kling)

 

 

Julius Fischer: Ich hasse Menschen. Eine Abschweifung, Dresden/Leipzig: Voland & Quist, 160 Seiten, 16 Euro

Lesebühne Sax Royal zu Gast in Chemnitz am 9. Mai im Tietz

Endlich einmal wieder auf Tuchfühlung mit Chemnitz geht unsere Lesebühne Sax Royal bei einem Gastspiel am Mittwoch, den 9. Mai. Eingeladen hat uns die Neue Sächsische Galerie zu einer Lesung im Begleitprogramm zur Ausstellung „Tuchfühlung“ von Textilkünstlern und Textildesignern der Hochschule in Schneeberg. Die Stammautoren Michael Bittner, Roman Israel, Max Rademann und Stefan Seyfarth lassen bei ihrer Lesung Texte auf Textilien treffen und präsentieren eine Auswahl ihrer schönsten Geschichten und Gedichte aus den letzten Jahren. Wie immer bei Sax Royal dürfen sich die Gäste auf Tiefsinn ebenso freuen wie auf Hochkomik. Ein literarischer Abend in anziehendster Form!

Sax Royal – die Dresdner Lesebühne – Gastspiel in Chemnitz | 9. Mai | Mittwoch | 19 Uhr | Tietz | Eintritt: 5 €, erm. 3 € (bis 18 Jahre frei)

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