Aus meiner Fanpost (2)

hallo. am vergangenen wochenende hab ich den “beitrag” des michael bittner über den herrn guttenberg gelesen. nachdem ich mich maßlos darüber aufgeregt habe, was ihr mitarbeiter für einen niveaulosen artikel verfasst hat, wollte ich auf diesem wege mal meinem ärger über diesen schreiberling luft machen. wenn man das so liest, kann man nur vermuten, das der herr bittner wohl mit sich selbst nicht im reinen ist. solche sinnfreien beiträge schaden der sz mehr, als das sie etwas nutzen. meine meinung. vielen dank für ihre aufmerksamkeit ;) gruß ******* *******

Lobend erwähnt

Max Rademann ist gemeinsam mit Jens Rosemann im Wettbewerb des Dresdner Filmfestes etwas gelungen, von dem wir alle träumen: Er wurde lobend erwähnt und zwar für ihren Animationsfilm “Peschi und Poschi – Glück auf, ihr Leit”. Hier die Begründung der Jury:

Entgegen dem Trend zur globalen Verständlichkeit und Verwertbarkeit ein Film, der sich gnadenlos konsequent, naiv und mit großem Herz zur Regionalkultur bekennt und gleichzeitig die große weite Welt in die Handlung einbezieht.

Als die lobende Erwähnung bei der Preisverleihung ausgesprochen wurde, waren Max und Jens übrigens gerade nicht im Saal, sondern leider draußen “eene raachen”. Zwei Granaten, diese Typen!

Zitat des Monats April

“Ey, komm zur Lesung!”

“Nee, ich will jetzt ne Wurst essen.”

Aus meiner Fanpost (1)

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großer Empörung las ich den Artikel in der SZ vom 30./31.01.2010 über Michael Bittners “Erleuchtung”. Wer ist Michael Bittner? Noch nie gehört und wahrscheinlich auch nichts verpasst!

Wer ist der Dalai Lama? Das weiß jeder. Er setzt sich unermüdlich für den Frieden ein.

Warum macht sich Michael Bittner über ihn lustig? Wer ist er und was macht er besser, dass er sich das getrauen kann? Er ist nur so dreist, und nimmt sich dieses Recht einfach raus. Es war schon immer so, dass die dümmsten Menschen sich die größten Frechheiten trauen und keinen Mangel an Selbstwertgefühl haben.

Aber mal ehrlich – den Artikel in der SZ kann man sich sparen. Viel geschrieben und nichts gesagt. Michael Bittner live? Nein danke. Er kann meiner Ansicht nach maximal helfen, die Volksverdummung voranzutreiben.

E***** L******

Schönes Kompliment nach der Lesung

“Bei deinem letzten Text hatte ich Probleme. Man wusste ja am Ende gar nicht: Bist du jetzt für den Kommunismus oder dagegen?”

Zur Geschichte der Lesebühnen

Am 29. März um kurz nach Mitternacht (also in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag!) läuft im Deutschlandradio Kultur ein Beitrag unter dem Titel “Lesen, Wüten, Lachen” zur 20-jährigen Geschichte der Lesebühnen. Die Autorin Barbara Kenneweg hatte im Januar auch unsere Dresdner Lesebühne Sax Royal besucht und uns interviewt. Ab 00:05 Uhr kann der interessierte Literaturfreund hören, was ihr zu uns und uns für sie eingefallen ist.

[Nachtrag: Man kann die Sendung hier als PDF nachlesen.]

Man FASt es nicht …

Wir waren ja alle immer sicher, dass Max mit seinem Buch “Vom funkelnden Fips und andere geheime Sagen aus dem Erzgebirge” berühmt werden würde. Aber auf welchem Wege das jetzt passiert, das überrascht dann doch. Denn die erste Zeitung, die seine einzigartige Sammlung von Heimatgeschichten würdigte, war keine andere als die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung! Hier der Beweis:

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Glück auf ihr Leit! Rückblick: Sax Royal in Schwarzenberg 16.08.08

Vergangenen Samstag traten wir also unsere Reise ins schöne Erzgebirge an um dort unsere Texte zu präsentieren. Es ging schon gut los. In Dresden schüttete aus Kübeln, aber je näher wir unserem Ziel kamen, desto mehr hellte sich der Himmel auf. Der Hammer! Das habe ich bisher nur umgekehrt erlebt. In Schwarzenberg war bereits seit Freitag Altstadtfest und dementsprechende Stimmung. Als ich endlich mal wieder den heimischen Dialekt vernahm überkam mich ein Lachkrampf. Das ist ein Sound, unbeschreiblich. Auf dem Markt fand gerade eine Kindermodenschau statt, welche von einer richtigen “Muddie” kommentiert wurde. Ein köstlicher Empfang. Dann betraten wir den Kulturladen Rademann und als ich Julius den Raum zeigte, in welchem wir später lesen sollte, hieß es: “Waaas? Hier lesen wir? Nee, ne?” Nun, bis zu diesem Zeitpunkt standen auch noch einige künstlerische Exponate herum, aber als der Raum dann bestuhlt war und wir das eine oder andere Bier getrunken hatten, wurde es richtig gemütlich. Und die Schwarzenberger kamen. Es war nicht viel Platz in dem Laden, aber jeder war besetzt. Die erste Runde ging etwas verhalten über die Bühne, ganz so als wollte man uns erstmal beschnuppern. Eine Lesebühne? Nee, so was kennt man da nicht. Aber nach der Pause hatte man sich wohl an uns gewöhnt und es ging richtig ab. Endlich lachten die Leute und hatten gecheckt, dass man auch lauthals seine Begeisterung verkünden darf. Es war sehr, sehr schön. Danach wurde gefeiert und wir hatten gut Spass. Ich denke allen hat es sehr gefallen. Irgendwann in der Nacht haben wir dann noch eine spontane Session abgehalten, dabei flossen zum Teil Tränen. Tränen durch intensives Lachen ausgelöst. Ich denke wir haben ein weiteres Terrain erschlossen und das Erzgebirge für unsere Literatur gewonnen. Die wollen nämlich, dass wir nächstes Jahr mal wieder kommen. Sogar keine geringere als die Bürgermeisterin selbst hat Interesse an uns bekundet. Wer weiß, nächstes Jahr selbe Zeit, selber Ort, aber größerer Raum und mehr Leute? Ich bin gespannt.

Rückblick: Sax Royal im Museum für Sächsische Volkskunst am 14.08.2008

Sehr gelungen fanden wir und wohl auch die allermeisten Zuschauer unseren Gastauftritt zum Thema “Heimat” im Museum für Sächsische Volkskunst anlässlich der aktuellen Ausstellung “Baustelle Heimat“ am letzten Freitag. Eingeladen hatte uns Igor A. Jenzen, der Chef des Museums. Als Besucher unserer Lesebühne hatte er zuvor den Eindruck gewonnen, dass es sich bei uns durchaus um verkappte Heimatdichter handelt – und er hat Recht behalten! Die recht unkonventionellen Auslegungen dieser Gattung unterhielten die ungefähr sechzig Besucher, die die “Heimatstube” fast restlos füllten, offenbar ganz gut. Und es geschehen noch Zeichen und Wunder: Nach dreieinhalb Jahren gab es nun den ersten Presseartikel, der sich mit unserer Lesebühne befasste. Die Dresdner Neuesten Nachrichten besprachen in der Ausgabe vom 16./17.08. den Abend ausführlich und überdies mehr als schmeichelhaft. (Nur dass der Autor unsere Lesebühne und den “Poetry Slam” durcheinanderbrachte, ärgerte ein bisschen, da doch die beiden Sachen nichts miteinander zu tun haben.) Einen kleinen Bericht über unsere Exkursion ins Erzgebirge gibt’s hier hoffentlich bald aus berufenerem Munde …

Feedback: Drei Jahre Sax Royal am 10.01.2008

Keine Frage, unsere Zuschauer haben zweifellos Humor. Kaum habe ich bei der Lesebühne zum Besten gegeben, mit welch sonderbaren Suchbegriffen Menschen in der Vergangenheit auf diese Homepage gestoßen sind – da googelt doch um 0:47 Uhr jemand nach “julius fischer ich will ein kind von dir”!

Vielen Dank auch für den Tipp, den uns jemand auf der Newsletter-Liste hinterlassen hat: “eine Frau bei euch auf der Couch täte euch echt gut”. Wohl wahr, aber woher nehmen und nicht stehlen?

Einen Bericht über die Geburtstagslesebühne nebst eines kleinen Interviews könnt Ihr übrigens heute (11.10.) im freien Sender coloRadio hören – und zwar in der Sendung “Magazin” ab 19:10 Uhr.

Nochmals vielen Dank an alle Besucher! Wenn Ihr Lust habt, sehen wir uns wieder am 14. Februar, wenn Sax Royal nicht wie gewohnt in der scheune stattfindet, sondern ausnahmsweise anlässlich eines Gastauftritts im Neuen Sächsischen Kunstverein, der uns anlässlich des Projektes “Sonnpark” zu einer ganz besonderen Lesung eingeladen hat: Wie präsentieren ab 20:00 Uhr Texte zum Thema “Orte”, natürlich nicht zuletzt zu unserer lieben Heimatstadt. Das wird eine interessante Sache.

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