Danke und bis bald!

Wir bedanken uns aus vollem Herzen bei 170 Gästen, die mit uns unseren siebten Geburtstag feiern mochten. Dank auch an all die Menschen, die in den letzten sieben Jahren die Lesebühne Sax Royal unterstützt und dadurch erst möglich gemacht haben. Es sind inzwischen längst zu viele, um alle einzeln aufzuzählen. Besonders sei diesmal nur das Team der Scheune erwähnt, das all unsere fragwürdigen Einfälle zur Geburtstagsparty klaglos verwirklicht hat. Und natürlich Jens Rosemann, der uns ein köstliches filmisches Präsent (siehe unten!) mitgebracht hatte. Wir laden herzlich ein zur nächsten Lesebühne am Donnerstag, den 09. Februar. Wie man so sagt: Auf die nächsten sieben!

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Sax Royal im Zittauer Gebirge

Auch in diesem Jahr unternahm die Lesebühne Sax Royal wieder ihren traditionellen Betriebsausflug ins Zittauer Gebirge. André und Julius aka “Team Totale Zerstörung” haben einen kleinen, aber feinen Dokumentarfilm dazu gemacht, der den Spirit der Reise einfängt:

Heute: Peschi & Poschi bei den Filmnächten am Elbufer!

Am heutigen Mittwoch (10. August) präsentieren Max Rademann und Jens Rosemann ein filmisches Programm im Rahmen der Trash Nacht” bei den Dresdner Filmnächten am Elbufer. (Lasst Euch auf jeden Fall den sehenspflichtigen Trailer hinter diesem Link nicht entgehen!)

Zu sehen gibts sämtliche Abenteuer der legendären Erzgebirgshelden Peschi & Poschi und andere Animationsfilme. Los geht der Spaß um 23:30 Uhr. Der Eintritt kostet läppische 5 Euro.

Ozean aus Lust

Unser lieber Kollege Jens Rosemann, gemeinsam mit Max verantwortlich für die legendäre Reihe “Peschi & Poschi”, hat mit dem folgenden Animationsfilm Ozean aus Lust beim Wettbewerb Dogs, Bones and Catering teilgenommen. Viel Spaß:

Ozean aus Lust from Kumpels & Friends on Vimeo.

Badespaß im Multiversum

Endlich kann man auch im Netz den jüngsten Animationsfilm aus der Reihe “Peschi & Poschi” von Royalist Max Rademann und Jens Rosemann anschauen. Viel Freude mit Badespaß im Multiversum (Kumpels & Friends) auf Vimeo:

Samstag Abend

Die Welt tanzt. Ich lese die Ökonomisch-Philosophischen Manuskripte.

Die Gesellschaft - wie sie für den Nationalökonomen erscheint – ist die bürgerliche Gesellschaft, worin jedes Individuum ein Ganzes von Bedürfnissen ist und es nur für den Anderen, wie der Andre nur für es da ist, insofern sie sich wechselseitig zum Mittel werden.

Seit einem Tag ist die Liebste auf Reisen. Und ich merke schon, dass ich beginne zu verwahrlosen. Gegen zehn setze ich mich vor die Glotze (genauer: Notebook mit TV-Stick). Im RBB läuft eine Sendung zum Geburtstag von Jaecki Schwarz. Worüber könnte man da nicht reden! Über Konrad Wolf, über Brecht, über … interessante Dinge! Stattdessen wird der arme alte Mann von der Moderatorin in den Spreewald geschleift und muss Werbung für den brandenburgischen Tourismus machen. Wenigstens kommt gegen Mitternacht noch Ich war neunzehn. Jetzt pfeife ich schon den ganzen Tag (genauer: seit ich wach bin, also seit zwei Stunden) die Melodie dieses Partisanenliedes.

Filmtipp: Mary & Max

Vor einigen Tagen ließ ich inkonsequenterweise mein neues Ertüchtigungsprogramm “Marx vor dem Einschlafen” ausfallen, um mir den Animationsfilm Mary & Max anzuschauen. Diese Geschichte einer höchst ungewöhnlichen Brieffreundschaft zwischen einem australischen Mädchen und einem alten jüdischen Menschenfeind, der in New York lebt, ist wirklich der traurigste Knetfigurenfilm, den ich je gesehen habe. Wenn ich es mir recht überlege, ist es sogar der traurigste Film, an den ich mich überhaupt erinnern kann. Zugleich ist der Streifen aber auch außerordentlich komisch. Doch der Witz ist nur die süße Schale, die es unwiderstehlich macht, die ganze bittere Pille zu schlucken. Thema ist die Vergänglichkeit in allen ihren Schattierungen von Grau und die Vergeblichkeit der Liebe. Ich habe mir dann gleich noch den Kurzfilm Harvie Krumpet angesehen, der sich mit auf der geliehenen DVD befand. Diese Geschichte von einem polnischen Waisenkind mit psychischem Knacks, das in Australien ein Leben voller Katastrophen führt, ist fast noch schöner. Beiläufig bemerkte ich die Tatsache, dass jedes Leben zur Tragödie wird, wenn man es nur zusammengefasst in wenigen Minuten von Anfang bis Ende erzählt. Der Regisseur und Autor Adam Elliot scheint eine Vorliebe für ganz und gar anormale Helden zu haben, die von der Gesellschaft gezwungen werden, ein ganz und gar gewöhnliches Leben zu führen. Meine Lieblingsszene in Harvie Krumpet ist das überirdisch schöne Lied God is better than Football, das man sich hinter diesem Link anschauen kann, nein: muss.

Filmischer Rückblick

Stammzuschauer Andreas Rajchert, dem wir an dieser Stelle nochmals danken, hat unsere Geburtstagslesebühne im Januar aufgenommen. Einen fünfzehnminütigen Querschnitt des Abends kann sich, wer will, hier anschauen. Wer übrigens Interesse an einer CD des ganzen Abends hat, der schreibe an die Adresse kontakt@saxroyal.de.

Filmtipp: Louise Hires A Contract Killer

Wer nach einem besinnlichen Film für einen ruhigen Winterabend sucht, dem sei hier der Streifen Louise Hires A Contract Killer empfohlen, den ich mir selbst vor einer Weile aus der Videothek meines Vertrauens holte. Der französische Film (Regie und Buch: Gustave Kervern und Benoit Delepine) ist der beste künstlerische Kommentar zur (Rainer Brüderle sei Dank nun überstandenen) Krise, den ich kenne. Der simple Plot: Als die Arbeiterinnen einer französischen Fabrik entlassen werden, schlägt eine von ihnen vor, die spärlichen Abfindungen zusammenzulegen, um mit dem Geld einen Profikiller anzuheuern, der den ehemaligen Chef umlegen soll. Was nach Klamotte klingt, wird durch eine kosmisch abstruse Inszenierung zur wahnwitzigen Grosteske. Der vermeintliche Auftragsmörder ist eine ahnungslose Niete, die kein Blut sehn kann. Hilfe holt sich das absonderliche Duo darum bei wüsten Verschwörungstheoretikern und lebensmüden Moribunden. Der Film gerät deswegen so überzeugend, weil er nicht nur die Besitzenden und Mächtigen karikiert, sondern auch die geistigen und körperlichen Deformationen derer zeigt, die zu den Verlierern der Gesellschaft gehören. Und das herrlich konsequent blutige Finale verweigert das glückliche Ende trotz aller Sympathie für die Außenseiter, weil die Illusion, es ließe sich ein Verantwortlicher für ein globales Geschehen dingfest machen, sofort widerlegt wird. Anschauen! Los!

Endlich…

… gibt es Neuigkeiten von den beiden erzgebirgischen Actionhelden namens Peschi und Poschi. Dieses Jahr schon mal ganz groß beim Dresdner Filmfest mit dem legendären Streifen Glück auf, ihr Leitabgeräumt (lobende Erwähnung oder so was, jedenfalls nüscht wo´s Kohle gab) geht es nun in die zweite Runde.

Am Samstag dem 13.11. um 01:05 Uhr wird in dem Qualitätsfernsehsender, welchen wir alle lieben, dem MDR, erstmalig eben jener Film ausgestrahlt. Der perfekte Tag, die perfekte Zeit, denn ich weiß, zu diesem Zeitpunkt sind natürlich alle Leser dieses Blocks daheme und kucken in die Röhre. Doch damit nicht genug, schon am 19.11. um 00:25 Uhr zeigt die gleiche Fernsehanstalt einen Film von meinem geschätzten Kollegen Jens Rosemann, mit dem Titel “Wo ist Justin“.

Aber immer noch nicht genug des Fames: Ein brandneuer Spitzenmovie mit Peschi und Poschi steht an und wird bald seine Premiere feiern (vermutlich Anfang nächsten Jahres bei einer einschlägigen Literaturshow in der Scheune). Und hier kann man bereits schon mal einen Eindruck von den “Dreharbeiten” gewinnen.

Ach, das is fei schie!

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