Netztipp: Online-Satiremagazin Hartcover

Soeben an den Start geht ein neues Satiremagazin mit dem Titel Hartcover. Die Besonderheit: Das Magazin findet seine Heimat ausschließlich im Netz. Über seinen Erfolg entscheiden also einzig die virtuellen Besucher. Verschiedenste Autoren aus den Sphären Lesebühne, Poetry Slam und Kabarett schreiben satirische bis humoristische Texte zum tagesaktuellen Zeitgeschehen in Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Sport. Außerdem gibt’s natürlich auch Cartoons und Kolumnen in den verschiedensten Rubriken. Wünschen wir dem lobenswerten Unternehmen viel Erfolg in Form von Mäuseklicken!

Sax Royal bei Facebook

Ein Hoch auf den Fortschritt! Unsere Lesbühne ist seit neuestem auch bei Facebook vertreten. Schaut mal rein und werdet ein Fan von uns!

Endlich online: kz.de!

Schlag mich tot, das ist doch mal eine Adresse mit wirklicher Vielfalt! Lassen Sie sich gefangen nehmen vom Zauber des konzentrierten Konsumvergnügens! Shoppen Sie bis zur Vergasung! Entdecken Sie unter anderem folgende interessante Angebote:

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Internet – das Medium der Zukunft

aus einer Diskussion im weltweiten Netz:

COJONESDELOSO (vor 2 Wochen)
In ein KZ mit den Legasthenikern.

Nazisvergasen (vor 2 Wochen)
Scheis nazis geh raus du assischwein!

COJONESDELOSO (vor 2 Wochen)
Bitte sei eine Karikatur der NPD.

Nazisvergasen (vor 2 Wochen)
Problem?

COJONESDELOSO (vor 1 Woche)
Ja dich, du widerlicher Faschist!

Nazisvergasen (vor 1 Woche)
Arschloch ud bist total dumm du Nazi!

Road Trip

Ein Filmteam fährt einmal durch die Vereinigten Staaten von Amerika und spricht mit den Menschen, die man am Wegesrand, in Bars und an Tankstellen treffen kann. Die – leider immer nur aufmerksamkeitsspannenkompatibel dreiminütigen – Videos kann man sich anschauen beim David Lynch Interview Project. Sehenswert.

Was wählen?

Eine lustige Sache, finde ich, ist der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung. Hier kann man überprüfen, welcher Partei man eigentlich wirklich nahe steht. Man beantwortet eine ganze Reihe sachlicher politischer Fragen, der Computer vergleicht diese Antworten mit den Programmen der Parteien und ermittelt, wo die meisten Gemeinsamkeiten liegen. So mancher Wähler der GRÜNEN wird erschrocken feststellen, dass er ja eigentlich FDP-Sympathisant ist. Natürlich muss man sich an das Ergebnis nicht halten, schließlich spielen auch Affekte eine Rolle: Ich werd zum Beispiel trotzdem nicht die GRÜNEN wählen. Außerdem gibt’s natürlich nur eine begrenzte Anzahl von Parteien zur Auswahl. Und bekanntermaßen müsste eigentlich jeder Bürger seine eigene Partei gründen, wollte er alle eigenen Vorstellungen unterbringen. (Vermutlich gäbe es sogar dann noch internen Streit und er wäre gezwungen, sich selber aus der eigenen Partei auszuschließen. Die Menschen sind widersprüchliche Geschöpfe.)

Max bei MySpace

Nach Roman Israel, Julius Fischer, Michael Bittner und unserer Dresdner Lesebühne Sax Royal selbst hat nun endlich auch Max Rademann ein Profil bei MySpace. Da gibt’s nicht nur alle Termine, sondern auch tolle Lieder von Marcos Pachaly zu hören und schöne Animationsfilme von Max und Jens Rosemann zu sehen. Natürlich kann man sich auch schnell anfreunden. Schaut mal rein!

Sax Royal bei MySpace

Nachdem schon Roman Israel, Julius Fischer und Michael Bittner sich vor einer Weile Seiten eingerichtet haben, folgt nun endlich auch die ganze Dresdner Lesebühne Sax Royal. Auf unserer neuen MySpace-Seite gibt’s Informationen, die aktuellen Termine, dazu schöne Fotos, Live-Mitschnitte von unseren Texten und bestimmt bald noch allerlei anderes. Wir freuen uns, wenn ihr uns besucht und nehmen Freundschaftsangebote natürlich dankend entgegen!

Lesetipp: Dresden mit Licht und Schatten

Ich suche ja immer nach interessanten Blogs, die in Dresden beheimatet sind. Fündig wird man leider nur selten, auch in Sachen Netzkultur scheint die Elbmetropole noch Entwicklungsland. Jetzt bin ich aber auf den Blog MuGo gestoßen bzw. gestoßen worden. In einem interessanten Artikel namens „Dresden“ beschäftigt sich der Autor mit den Stärken und Schwächen unserer schönen Heimatstadt. Erhellend ist es, wie er als Zugezogener die Stadt wahrnimmt. Lesenswert auch für gebürtige Dresdner, die meinen, alles sowieso besser zu wissen. (Nicht vom Foto abschrecken lassen!)

Der falsche Nazi-Alarm

Vor zwei Tagen wurde der CDU-Politiker Stanislaw Tillich zum neuen sächsischen Ministerpräsidenten gewählt und erhielt – bis auf eine – alle Stimmen der Koalitionsfraktionen von CDU und SPD.

Durch die Online-Medien der ganzen Republik aber jagte die Meldung eines neuen „Skandals“ im sächsischen Landtag: Nachdem der NPD-Kandidat Johannes Müller drei Stimmen mehr bekommen hatte als die NPD-Fraktion Mitglieder zählt, fühlte sich zuerst SPIEGEL ONLINE an die letzte Ministerpräsidenten-Wahl in Dresden erinnert, bei der NPD-Kandidat Uwe Leichsenring (inzwischen wohnhaft in Walhalla) zwei Stimmen aus anderen Fraktionen erhalten hatte. Wie Stefan Niggemeier zuerst bemerkt und dokumentiert hat, verbreitete sich nun ausgehend von diesem „Leitmedium“ des Qualitätsjournalismus eine Epidemie immer gleicher Meldungen über einen angeblichen „Eklat“ im sächsischen Landtag, die fast alle Online-Medien infizierte. Am schönsten mal wieder die großartige „taz“ mit ihrer Schlagzeile „Pseudo-Demokraten stimmen für NPD“. Es ist doch immer schön, wenn man seine Vorurteile bestätigt bekommt.

Dabei ist die Erklärung für die drei zusätzlichen Stimmen recht nahe liegend – sitzen doch immer noch vier ehemalige NPD-Fraktionsmitglieder im Landtag. Dass sich die NPD selbst damit brüstet, angeblich „etablierte“ Stimmen erhalten zu haben, versteht sich wohl von selbst.

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