Große Freude: Julius Fischer und André Herrmann, der eine Stammautor von Sax Royal, der andere Stammgastautor, haben als “Team Totale Zerstörung” in Hamburg bei den deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften den Sieg errungen! Ich war beim Finale dabei und durfte selbst erleben, wie die zwei Granaten im Finale souverän die anderen tollen Kollegen ausstachen und sich die Sympathie des Publikums nicht mehr nehmen ließen, die sie zum Meistertitel trug. Sax Royal gratuliert herzlichst und freut sich drauf, zur nächsten Lesebühne am 10. November in der Scheune mit Julius einen frisch gebackenen Meister in die Arme schließen zu dürfen.
Wer mag, kann sich den Wettbewerb nachträglich im Internet auf http://www.arte.tv/slam noch einmal anschauen. Außerdem hat André für den NDR über seine Zeit in Hamburg einen Slam2011-Blog geschrieben.
Eben kehre ich zurück von der Bautzner Straße, wo ich mit wenigen Getreuen Christian Meyer beim Umzug half. Zu schleppen waren hauptsächlich Marienbilder, obskure Instrumente und bunte Hemden. Leider wird Christian nach nicht einmal zwei Jahren die sächsische Landeshauptstadt wieder verlassen und kehrt nach Leipzig zurück. Als Booker der Scheunehat er in der kurzen Zeit das musikalische Leben in Dresden nicht wenig belebt und auch viele fetzige Tanzveranstaltungen organisiert. Davon, dass er gleichzeitig zusammen mit Julius Fischer als Band The Fuck Hornisschen Orchestra riesige Erfolge feierte und sogar gemeinsam mit Karl Dall im Fernsehen auftrat, brauchen wir nicht zu reden. Vielleicht lags an der häufigen Abwesenheit, dass Christian in Dresden nie so ganz heimisch wurde. Vielleicht lags aber einfach auch an Dresden, einer Stadt, so klebrig und übersüß wie alter Sirup. Leipzig passt ganz gewiss besser zu ihm. Im Namen aller Autoren von Sax Royal wünsche ich: Alles Gute, Christian!
Royalist Julius Fischer und Christian Meyer, die die legendäre Band The Fuck Hornisschen Orchestra bilden, sind für den Publikumspreis des renommierten Prix Pantheon nominiert. Wenn ihr den beiden den Sieg gönnt, dann solltet ihr ihnen schleunigst hier im Internet eure Stimme schenken. Ob sie dessen auch würdig sind, könnt ihr beim Anschauen dieses Mitschnitts eruieren:
Endlich ist es soweit, bzw. eigentlich ist es schon eine Weile her. Aber trotzdem: für alle die es noch nicht wussten, verkünde ich hiermit noch einmal feierlich und hochoffiziell, dass ich seit ein paar Monaten über eine eigene, mittlerweile gut gefütterte Internetseite verfüge. Auf www.romanisrael.de findet ihr alle Termine, Infos zu meiner Person, einige Hör- und Leseproben und vieles weitere. Für Menschen mit viel Kapital gibt es unter der Option Kaufen eine Liste mit allen meinen Büchern und Postkarten und wo sie erworben werden können. Schaut ruhig mal rein! Ich freu mich auf euren Besuch!
Der im Oktober 2004 von Sebastian Wolter und Leif Greinus gegründete Verlag Voland & Quist überzeugt durch sein Konzept einer Verbindung von geschriebener und gesprochener Literatur. Nahezu allen individuell gestalteten Büchern liegt eine CD oder DVD bei: Die junge Literatur, die der Verlag hauptsächlich publiziert, wird in zahlreichen Lesungen als “Live-Literatur” vorgestellt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Literatur junger osteuropäischer Autoren wie Edo Popovic oder Kriszta Bódis. Und mit dem erfolgreichen Band “Schmidt liest Proust” von Jochen Schmidt gelang es dem Verlag, jüngere Leser für Marcel Proust zu begeistern.
Den Verlegern Leif Greinus und Sebastian Wolter wird der Preis am 19. März 2010 um 13 Uhr während der Leipziger Buchmesse im Berliner Zimmer verliehen. Wir gratulieren!
Unsere liebenden Glückwünsche umfangen Julius, der beim Slam 2009, den 13. deutschsprachigen Meisterschaften des Poetry Slam, die vom 29.-31. Oktober in Düsseldorf stattfanden, den sensationellen 3. Platz belegen konnte. Das ist – glaube ich – die beste Plazierung, die je ein im schönen Sachsen beheimateter Autor bei diesem Dichterwettstreit belegen konnte. Gemeinsam mit dem Kollegen André Herrmann hat Julius zudem im Team Totale Zerstörung auch noch den stolzen vierten Platz im Mannschaftswettbewerb errungen.
Alle Ergebnisse, dazu Presse und Links zu Videos findet man im Blog des Slam 2009.
Ein erfolgreiches Jahr 2009 wünsche ich an dieser Stelle noch nachträglich allen Lesern dieser Seite und allen Freunden der Lesebühne Sax Royal.
Nicht nur das neue Jahr beginnt dieser Tage, sondern auch eine Kolumne, die ich ab sofort wöchentlich immer am Sonnabend für das Magazin der Sächischen Zeitung schreiben werde. Heute, am 3. Januar erscheint zum Auftakt der Text “Überholen ohne einzuholen”, den Stammzuschauer unserer Lesebühne vielleicht wiedererkennen werden. Die Kolumne hat keinen Titel, weil mir kein guter eingefallen ist, wird aber trotzdem ganz schön und handelt von diesem, mehr noch aber von jenem. Ich bin selbst gespannt, 1. wie mir jede Woche etwas Lesenswertes einfallen wird und 2. ob das jemanden interessiert. Über Feedback würde ich mich jedenfalls wie immer freuen.
Der einzige Nachteil der Sache ist, dass mir keine Zeit bleibt, um weiterhin regelmäßig beim Kulturmagazin DRESDNER zu schreiben. Die ausgesprochen netten Kollegen seien nochmals bedankt und gegrüßt.
Eine schöne Nachricht gibt es für alle Freunde der Poesie. Roman Israel von unserer Lesebühne Sax Royal wird mit gleich sieben Gedichten in einer neuen Anthologie vertreten sein, die eine Auswahl der spannendsten jungen Lyriker der Gegenwart präsentiert. Und womit? Mit Recht! Das Buch mit dem Titel Neubuch. Neue junge Lyrik erscheint dieser Tage im Yedermann Verlag. Herausgeber der Sammlung ist Ron Winkler, ein Nachwort hat die prominente Autorin Ulrike Draesner beigesteuert. Man kann es zum humanen Preis von 12,90 Euro erwerben.
Die Älteren unter Euch werden sich erinnern: Zu den Gründungsmitgliedern der Lesebühne Sax Royal gehörte auch Janusz Kocaj, der uns leider schon bald verließ, um an der renommierten Schauspielschule Ernst Busch in Berlin das Schauspielhandwerk zu erlernen. Ganz offenbar mit Erfolg, denn schon spielte Janusz eine Hauptrolle in dem Kinofilm Zeit der Fische. Wer neugierig ist, wie sich Janusz in diesem Jugenddrama schlägt, der schalte seinen Fernseher ein: Der Film läuft am kommenden Dienstag, den 16. September, um 22:30 Uhr im SWR.
Unser Lieblingsverlag Voland & Quist erhält in diesem Jahr den seit 2000 von der “Hanna Johannes Arras Stiftung” zur Förderung von Kunst und Kultur in Dresden vergebenen Arras-Preis. Er teilt sich das Preisgeld von insgesamt 10000 Euro mit dem zweiten Preisträger, dem bildenden Künstler Jan Brokof. Gratulation an die beiden Verleger Sebastian Wolter und Leif Greinus. Letzterer hat sich auch als Veranstalter beim livelyriX e.V. und dem scheune e.V. um die Bereicherung der literarischen Kultur in Dresden verdient gemacht – nicht zuletzt durch die Idee zur Gründung der Lesebühne “sax royal”! Die Verleihung des Preises findet am morgigen Sonnabend, den 10. November 2007, um 15:00 Uhr in der scheune statt. Dabei erwartet die Gäste ein hochkarätiges Rahmenprogramm mit der Lyrikerin Nora Gomringer und dem bekannten Jazzperkussionisten Günter “Baby” Sommer.