Der Verlag unserer Herzen (und sicher noch vieler anderer) erhält, wie ich gerade im Blog von Voland & Quist lese, den renommierten Förderpreis der Kurt-Wolff-Stiftung. Hier die Begründung:
Der im Oktober 2004 von Sebastian Wolter und Leif Greinus gegründete Verlag Voland & Quist überzeugt durch sein Konzept einer Verbindung von geschriebener und gesprochener Literatur. Nahezu allen individuell gestalteten Büchern liegt eine CD oder DVD bei: Die junge Literatur, die der Verlag hauptsächlich publiziert, wird in zahlreichen Lesungen als “Live-Literatur” vorgestellt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Literatur junger osteuropäischer Autoren wie Edo Popovic oder Kriszta Bódis. Und mit dem erfolgreichen Band “Schmidt liest Proust” von Jochen Schmidt gelang es dem Verlag, jüngere Leser für Marcel Proust zu begeistern.
Den Verlegern Leif Greinus und Sebastian Wolter wird der Preis am 19. März 2010 um 13 Uhr während der Leipziger Buchmesse im Berliner Zimmer verliehen. Wir gratulieren!

Unsere liebenden Glückwünsche umfangen Julius, der beim Slam 2009, den 13. deutschsprachigen Meisterschaften des Poetry Slam, die vom 29.-31. Oktober in Düsseldorf stattfanden, den sensationellen 3. Platz belegen konnte. Das ist – glaube ich – die beste Plazierung, die je ein im schönen Sachsen beheimateter Autor bei diesem Dichterwettstreit belegen konnte. Gemeinsam mit dem Kollegen André Herrmann hat Julius zudem im Team Totale Zerstörung auch noch den stolzen vierten Platz im Mannschaftswettbewerb errungen.
Alle Ergebnisse, dazu Presse und Links zu Videos findet man im Blog des Slam 2009.
Ein erfolgreiches Jahr 2009 wünsche ich an dieser Stelle noch nachträglich allen Lesern dieser Seite und allen Freunden der Lesebühne Sax Royal.
Nicht nur das neue Jahr beginnt dieser Tage, sondern auch eine Kolumne, die ich ab sofort wöchentlich immer am Sonnabend für das Magazin der Sächischen Zeitung schreiben werde. Heute, am 3. Januar erscheint zum Auftakt der Text “Überholen ohne einzuholen”, den Stammzuschauer unserer Lesebühne vielleicht wiedererkennen werden. Die Kolumne hat keinen Titel, weil mir kein guter eingefallen ist, wird aber trotzdem ganz schön und handelt von diesem, mehr noch aber von jenem. Ich bin selbst gespannt, 1. wie mir jede Woche etwas Lesenswertes einfallen wird und 2. ob das jemanden interessiert. Über Feedback würde ich mich jedenfalls wie immer freuen.
Der einzige Nachteil der Sache ist, dass mir keine Zeit bleibt, um weiterhin regelmäßig beim Kulturmagazin DRESDNER zu schreiben. Die ausgesprochen netten Kollegen seien nochmals bedankt und gegrüßt.
Eine schöne Nachricht gibt es für alle Freunde der Poesie. Roman Israel von unserer Lesebühne Sax Royal wird mit gleich sieben Gedichten in einer neuen Anthologie vertreten sein, die eine Auswahl der spannendsten jungen Lyriker der Gegenwart präsentiert. Und womit? Mit Recht! Das Buch mit dem Titel Neubuch. Neue junge Lyrik erscheint dieser Tage im Yedermann Verlag. Herausgeber der Sammlung ist Ron Winkler, ein Nachwort hat die prominente Autorin Ulrike Draesner beigesteuert. Man kann es zum humanen Preis von 12,90 Euro erwerben.
Die Älteren unter Euch werden sich erinnern: Zu den Gründungsmitgliedern der Lesebühne Sax Royal gehörte auch Janusz Kocaj, der uns leider schon bald verließ, um an der renommierten Schauspielschule Ernst Busch in Berlin das Schauspielhandwerk zu erlernen. Ganz offenbar mit Erfolg, denn schon spielte Janusz eine Hauptrolle in dem Kinofilm Zeit der Fische. Wer neugierig ist, wie sich Janusz in diesem Jugenddrama schlägt, der schalte seinen Fernseher ein: Der Film läuft am kommenden Dienstag, den 16. September, um 22:30 Uhr im SWR.
Unser Lieblingsverlag Voland & Quist erhält in diesem Jahr den seit 2000 von der “Hanna Johannes Arras Stiftung” zur Förderung von Kunst und Kultur in Dresden vergebenen Arras-Preis. Er teilt sich das Preisgeld von insgesamt 10000 Euro mit dem zweiten Preisträger, dem bildenden Künstler Jan Brokof. Gratulation an die beiden Verleger Sebastian Wolter und Leif Greinus. Letzterer hat sich auch als Veranstalter beim livelyriX e.V. und dem scheune e.V. um die Bereicherung der literarischen Kultur in Dresden verdient gemacht – nicht zuletzt durch die Idee zur Gründung der Lesebühne “sax royal”! Die Verleihung des Preises findet am morgigen Sonnabend, den 10. November 2007, um 15:00 Uhr in der scheune statt. Dabei erwartet die Gäste ein hochkarätiges Rahmenprogramm mit der Lyrikerin Nora Gomringer und dem bekannten Jazzperkussionisten Günter “Baby” Sommer.
[Nachtrag: Im Voland & Quist Verlagsblog gibt es einen persönlichen Rückblick des Preisträgers Leif Greinus auf die Verleihung.]
Wie Micha in seinem kleinen Rückblick schon andeutete, war es an mir, die Ehre der Lesebühne am Donnerstag zu verteidigen. Zuvor aber sei gesagt, dass, wenn jemand aus der Vorrunde unverdient ausgeschieden ist, dann ja wohl Micha und Sulaiman Masomi. Es ist immer wieder ungerecht, wenn gleich starke Texte unterschiedlicher Slammer unterschiedlich bewertet werden wegen der Platzierung der Poeten, mit anderen Worten, Michas Startplatz sorgte für seinen Rauswurf. Aber Konjunktive machen auch nicht glücklich. Ich jedenfalls bin nach wie vor der Meinung, dass Micha nicht nur ein würdiger Halbfinalist wäre, sondern eigentlich genau so gut Präsident irgend eines Landes sein könnte. Toller Auftritt, wirklich. Continue reading Glückstag!…
Vom 03. bis 07. Oktober finden in diesem Jahr unter dem Titel SLAM 2007 die Meisterschaften des deutschsprachigen Poetry Slam in Berlin statt.
Nachdem am 01.09. die Anmeldefrist für Poeten abgelaufen ist, steht nunmehr fest: Zwei Autoren der Dresdner Lesebühne sax royal haben sich dafür entschieden, teilzunehmen. Dies sind Michael Bittner und – in seiner Funktion als amtierender sächsischer Champion – Julius Fischer.
Wünschen wir den beiden Helden wie dem ganzen Literaturfest Glück und Erfolg!