Sonnabend, 25. Oktober: Unser Verlag Voland & Quist feiert 10. Geburtstag

Der Verlag Voland & Quist, ansässig in Dresden und Leipzig, feiert am Sonnabend (25. Oktober) ab 21 Uhr seinen 10. Geburtstag mit einer großen, öffentlichen Party in der Dresdner scheune. Unsere Lesebühne verdankt dem Verlag eine Menge: Verleger Leif Greinus hatte zuerst die Idee, eine Dresdner Lesebühne zu gründen und brachte zu diesem Zwecke vor zehn Jahren fünf junge Autoren zusammen. Später erschienen nicht nur Bücher von Stefan Seyfarth, Julius Fischer und Max Rademann bei Voland & Quist, sondern auch unser Band Sax Royal. Eine Lesebühne rechnet ab. Überhaupt belebten die Verleger Sebastian Wolter und Leif Greinus die literarische Subkultur in Leipzig und Dresden in den letzten zehn Jahren gewaltig. Widmete sich der Verlag anfangs vor allem Autoren aus den Bereichen Poetry Slam und Lesebühne, so hat sich das Spektrum inzwischen auf die gesamte zeitgenössische Belletristik erweitert. Nicht zuletzt in Osteuropa hat Voland & Quist wunderbare Autoren entdeckt und erstmals in deutscher Sprache zugänglich gemacht. Die Lesebühne wünscht dem Verlag das Beste!

Messetagebuch

Mein Tagebuch der Leipziger Buchmesse ist diesmal ein Tagbuch, denn nur einen Tag, eigentlich nur einige Stunden, weilte ich vor Ort. Kurz nach Mittag bestiegen die Autoren der Lesebühne Sax Royal am Sonntag den Kleinbus des Künstlers Frank Z., der auch ein Virtuose der Fahrkunst ist. Eine kleine Rast an der Autobahnraststätte frischte uns und unsere Getränkevorräte auf. Schneller als gedacht erreichten wir das Messegelände. Unser Verleger schleuste uns durch den Hintereingang in die Messehalle 5 – wo sich auch die inzwischen als Oase der (relativen) Ruhe bekannte Leseinsel der jungen Verlage befindet. Bevor ich mit den Kollegen daselbst las, stromerte ich noch eine Weile durch die Gänge. Gedrängel und Lärm sind mir freilich nicht lieb. Und ist man weder zwecks Geschäftemacherei noch Bücherklau da, ist so ein Besuch auf der Messe eigentlich herzlich langweilig. Die womöglich einzige Art, auf der Buchmesse Spaß zu haben, ist es, Verleger an ihren Ständen mit dem Satz “Guten Tag, ich schreibe auch!” zu erschrecken. Schön war es, dass sich zu unserer Lesung allerlei Zuhörer sammelten, denen unsere Texte auch ganz wohl behagten. Noch ein Fläschchen Astra aus den verborgenen Vorräten unseres Verlages Voland & Quist – und wir machten uns mit dem Taxi auf den Weg in die Stadt. Freund und Kollege André Herrmann hatte uns die Gaststätte Stadt Borna zur Einkehr empfohlen, war dabei aber nicht eingedenk, dass besagter Gasthof die Eigenheit hat, am Sonntag um 15 Uhr zu schließen. So latschten wir Beladenen zum Hipsterlokal Hotel Seeblick. Es war überfüllt, wie in Messetagen ja “das bessere Berlin” an der Pleiße überhaupt etwas überfordert scheint. Der sonst ganz angenehme Ort wurde durch die Liveübertragung eines Fußballspiels zur akustischen Hölle. Rezitationen von Rilke-Gedichten, wie sie sonst in unserem Kreis Usus sind, mussten diesmal also unterbleiben. Nach Verzehr von einiger Nahrung bewegten wir uns in das UT Connewitz, das Verrottung und Charme auf einmalige Weise miteinander vereinigt. Wir kletterten in die Loge und betrachteten von dort aus, wie sich der Saal beinahe restlos füllte. Eine gewisse Müdigkeit machte sich bei allen bemerkbar. Doch kaum auf der Bühne empfing uns eine Wärme des Wohlwollens, die uns sogleich auftaute. Es ward ein ausgesprochen schöner Abend. Unser Verleger brachte sogar einige von den wenigen verbliebenen Restexemplaren unseres Buches Eine Lesebühne rechnet ab an die Frau und den Mann. Alle Anwesenden entschuldigten sich als übermüdet (“vier Tage Messe, ich kann nicht mehr …”) oder stellten sich als spaßbremsend (“ich muss das Fasten durchziehen”, “ich kann doch morgen nicht besoffen in den Kindergarten”) heraus. Also beschloss auch ich, noch in selbiger Nacht mit dem letzten Zug nach Berlin zurückzukehren. Meine Hoffnung auf eine letzte S-Bahn wurde enttäuscht und kostete mich arg viel Geld. Dafür erlebte ich Berliner Taxifahrerlieblichkeit der echtesten Sorte: “Wennse sich jetz noch anschnallen, kömmer ooch ma losfahrn!” Leipzig, du verlotterte Schönheit, im nächsten Jahr gerne wieder!

Danke!

Was soll man sagen? Über 200 Gäste folgten gestern unserer Einladung zur Geburtstagsfatsche – es war die bestbesuchte Lesebühne, seit es Sax Royal gibt. Wir danken allen Besuchern für ihre freundliche Aufmerksamkeit und für Glückwünsche und Geschenke. Ebenso sagen wir Dank dem ganzen Team der scheune, das unsere Lesebühne seit acht Jahren möglich macht. Nun aber genug der Feierei und Sentimentalität! Die fünf Royalisten stürzen sich nun in die neunte Saison ihres Schaffens und präsentieren am 14. Februar ein neues Programm mit brandneuen Gedichten, Geschichten und Liedern. Wie immer am zweiten Donnerstag des Monats um 20 Uhr in der scheune. Bis denne!

Einladung zum Geburtstag

Die Lesebühne Sax Royal dankt herzlich den Besuchern, die gestern unserer letzten Ausgabe im Jahr 2012 beiwohnten. Nicht minder danken wir unseren spektakulären Gästen Christian Meyer und Lt. Surf. Wir sehen uns hoffentlich wieder zur ersten Lesebühne im neuen Jahr, mithin zur großen Geburtstagsfeier am 10. Januar: 8 Jahre Sax Royal! Dann wird auch Stefan Seyfarth wieder wie gewohnt mit von der Partie sein. Wir lesen für euch dann nicht nur wie immer neue Texte, sondern auch eine Auswahl unserer besten Erzeugnisse aus den letzten acht Jahren. Zudem halten wir wieder diverse Überraschungen für euch bereit. Denn ihr wisst: Bei unseren Geburtstagen sind es die Gäste, die beschenkt werden!

Einen kleinen Schnipsel …

… unserer letzten Lesebühne vom 13. September gibts hier als Bootleg, wie sich’s gehört in bestechender Underground-Qualität. Dank an Axel für den Mitschnitt! Julius sang uns ein schönes Lied darüber, wozu Freunde da sind oder doch sein sollten. Enjoy:

Sax Royal dankt und lädt ein

Die Lesebühne Sax Royal dankt allen Zuschauern, die gestern unsere letzte Show vor der Sommerpause in der Scheune besuchten sowie überhaupt allen, die uns eine wieder überaus erfolgreiche und schöne Lesesaison 2011/2012 bescherten. Die besagte Sommerpause wird erfreulicherweise kurz sein, denn schon am Donnerstag, den 9. August, kehren wir wieder zurück für unseren inzwischen dritten Gastauftritt im Deutschen Hygiene-Museum. Wir lesen im Begleitprogramm zur Ausstellung „Die Leidenschaften“ Texte zum Thema. Endlich wieder mit dabei sein wird dann auch Roman Israel, der von seiner poetischen Exkursion nach Krakau zurückkehrt. Und als besonderen Gast werden wir unseren Lausitzer Lieblingskollegen Udo Tiffert begrüßen. Seid also mit dabei! Ab September findet ihr uns dann wieder wie gewohnt immer am zweiten Donnerstag des Monats in der Scheune.

Danke und bis bald!

Wir bedanken uns aus vollem Herzen bei 170 Gästen, die mit uns unseren siebten Geburtstag feiern mochten. Dank auch an all die Menschen, die in den letzten sieben Jahren die Lesebühne Sax Royal unterstützt und dadurch erst möglich gemacht haben. Es sind inzwischen längst zu viele, um alle einzeln aufzuzählen. Besonders sei diesmal nur das Team der Scheune erwähnt, das all unsere fragwürdigen Einfälle zur Geburtstagsparty klaglos verwirklicht hat. Und natürlich Jens Rosemann, der uns ein köstliches filmisches Präsent (siehe unten!) mitgebracht hatte. Wir laden herzlich ein zur nächsten Lesebühne am Donnerstag, den 09. Februar. Wie man so sagt: Auf die nächsten sieben!

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Sax Royal dankt und lädt ein

Die Lesebühne Sax Royal dankt den wieder über 100 Besuchern, die in der Scheune am Donnerstag unseren letzten Auftritt des Jahres miterleben mochten. Zugleich laden wir euch herzlich ein:

Am 21. Dezember präsentiert Max Rademann in der Groovestation mit einer Solo-Show seine erste Platte namens „Hey Hey Heiko Hey“.

Am 5. Januar werden beim ersten LivelyriX Poetry Slam des neuen Jahres Roman Israel und Julius Fischer (er gemeinsam mit André Herrmann als „Team Totale Zerstörung“) in der Scheune dabei sein.

Und am 12. Januar dann kehrt auch unsere Lesebühne Sax Royal zurück in die Scheune – mit einer rauschenden Feier unseres siebten Geburtstags!

Rede zur Feierlichen Immatrikulation der TU Dresden 2011

Am 6. Oktober 2011 hatte ich die Ehre, die Festrede zur Feierlichen Immatrikulation der Studenten an der TU Dresden zu halten. Mir hat die Sache großen Spaß gemacht, schließlich habe ich ja selbst dorten studiert. Wer wissen will, was dabei herausgekommen ist, und was ich den Studienanfängern mit auf den Lebensweg gab, der kann sich das hier auf einem Video-Mitschnitt (auf der Seite der unterste) anschauen.

Danke!

Die Lesebühne Sax Royal dankt den wieder weit über 100 Besuchern, die gestern den Weg in die Scheune fanden. Wir hoffen, ihr hattet so viel Spaß wie wir. Wie sehr wir Julius Fischer vermisst haben, merkten wir nun erst, da er endlich wieder unter uns weilte. Desto schöner, dass er auch bei der nächsten Lesebühne am 8. Dezember wieder mit dabei sein wird. Und zum Jahresabschluss gibts dann noch ein Special der höchsten Kategorie: Max Rademann wird auf der Orgel musikalische Kostproben von seinem bald erscheinenden ersten Tonträger „Hey Hey Heiko Hey“ geben. Wer das versäumen sollte, dem kann nicht mehr geholfen werden!

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