Danke!

Die Lesebühne Sax Royal dankt den wieder weit über 100 Besuchern, die gestern den Weg in die Scheune fanden. Wir hoffen, ihr hattet so viel Spaß wie wir. Wie sehr wir Julius Fischer vermisst haben, merkten wir nun erst, da er endlich wieder unter uns weilte. Desto schöner, dass er auch bei der nächsten Lesebühne am 8. Dezember wieder mit dabei sein wird. Und zum Jahresabschluss gibts dann noch ein Special der höchsten Kategorie: Max Rademann wird auf der Orgel musikalische Kostproben von seinem bald erscheinenden ersten Tonträger „Hey Hey Heiko Hey“ geben. Wer das versäumen sollte, dem kann nicht mehr geholfen werden!

Werdet gerne auch unsere Fans bei Facebook: http://www.facebook.com/saxroyal. Wenn ihr unseren Newsletter bekommen möchtet, der euch über kommende Veranstaltungen informiert, schreibt einfach eine kurze Mail an: dresden@livelyrix.de.

Danke!

Sax Royal bedankt sich herzlich bei insgesamt 120 Zuschauern, die unsere Lesebühne im Oktober anschauen mochten. Wir hoffen, dass es allen so viel Spaß gemacht hat wie uns selbst. Unser besonderer Dank gilt auch André Herrmann, der zum wiederholten Male als Gastautor bei uns einsprang und seine Sache wieder fantastisch machte. Wir freuen uns ankündigen zu können, dass bei der nächsten Lesebühne am 10. November Stammautor Julius Fischer endlich wieder mit dabei sein kann. Wer schon vergessen hat, wie dieser Kerl eigentlich aussah, der schaue sich vielleicht das untige Video an, das ihn beim Vorlesen seines sehr schönen Textes „Kommunikationsplattform“ zeigt:

Sax Royal im Zittauer Gebirge

Auch in diesem Jahr unternahm die Lesebühne Sax Royal wieder ihren traditionellen Betriebsausflug ins Zittauer Gebirge. André und Julius aka „Team Totale Zerstörung“ haben einen kleinen, aber feinen Dokumentarfilm dazu gemacht, der den Spirit der Reise einfängt:

Danke!

Wir bedanken uns bei allen Zuschauern von Sax Royal für einen tollen Saisonstart am letzten Donnerstag mit 100 Gästen und sehr schöner Stimmung. Erfreulich auch, dass anscheinend alle unsere neue Startzeit um 20 Uhr mitbekommen haben. Zur Entschuldigung an alle Nachtschwärmer, die nun einmal im Monat früher aufstehen müssen, sei nur gesagt, dass wir alle älter werden und einfach nicht mehr so lange durchhalten wie früher. Außerdem möchten wir uns neue zahlungskräftige Besucherschichten unter der arbeitenden Bevölkerung erschließen. Dank an dieser Stelle auch noch mal an unseren literarischen Gast Udo Tiffert, der wesentlich zum Gelingen des Abends beitrug und seinen persönlichen Sax-Royal-Fluch („Wenn ich komme, sind immer bloß zehn Leute da!“) durchbrach. Zur nächsten Lesebühne am 13. Oktober erwarten wir dann als Gastautor unseren Freund und Kollegen André Herrmann aus Leipzig, den frisch gebackenen Sieger des 8. „Grand Slam of Saxony“.

Impressionen vom Kirchentag

Grundsätzlich ist jedes Ereignis, das ein wenig Wirbel in die erzbehäbige Selbstzufriedenheit des Spießernestes Dresden bringt, zu begrüßen. Insofern waren mir die in- und ausländischen Gäste zum Evangelischen Kirchentag höchst willkommen, ja ich war sogar recht neugierig, was die 120000 angekündigten Christen so mit meiner Heimatstadt anstellen würden. Alles verlief dann aber doch recht unspektakulär. Konfrontationen zwischen Heiden und Christen blieben – von einzelnen Scharmützeln am Männertag – weitgehend aus.

Gleich am Mittwoch las ich zur Eröffnung der „Religionsfreien Zone“, die der Humanistenverein GeFAHR als Kontrastprogramm in der Schauburg organisiert hatte. Eine höchst entspannte Sache, keine Fanatiker gleich welcher Färbung waren anwesend, stattdessen vor allem ältere Ehepaare mit akademischer Anmutung. Ich dachte an das französische Sprichwort aus dem 18. Jahrhundert: „Drei Ärzte, ein Atheist!“ Die Quote dürfte heute wohl noch größer sein. Kein Wunder: Sieht man beständig, wie Gott Leuten Tumore ins Hirn und Krebs in den Arsch zaubert, schwindet der Glaube sicher leichter.

Am Freitag war ich dann einer der Autoren beim Poetry Slam zum Thema Religion in der Scheune, der zum offiziellen Programm des Kirchentages gehörte. 500 sehr junge Christen füllten das Innere restlos, draußen lauschten zudem vielleicht noch einmal so viele Menschen den Beiträgen über Lautsprecher. Dass der Kirchentag sich schon in fortgeschrittenem Stadium befand, roch man drinnen unverkennbar. Die Atmosphäre entsprach einem Rockfestival am dritten Tag. Gewinner des Dichterwettstreits wurde übrigens Bleu Broode, der als angehender Theologe natürlich transzendenten Heimvorteil hatte.

Gestern besuchte ich dann noch den Abschlussgottesdienst, den eine riesige Menge von Gläubigen an beiden Elbufern feierte. Die Gesänge der Chöre waren zweifellos erhebend. Kleine Gruppen von Helfern, mit Birkenzweigen als Erkennungszeichen ausgestattet, verteilten das heilige Abendmahl. Der Zuspruch hielt sich in Grenzen, vielen wäre wohl ein unheiliges Frühstück lieber gewesen. Verschiedene Menschen predigten Friede, Freude, Eierkuchen – unter ihnen auch lange die Kirchentagspräsidentin Katrin Göring-Eckardt, die auch Politikerin der „Grünen“ ist. Überhaupt erschien der Kirchentag einem Parteitag der Grünen nicht unähnlich. Und das nicht nur, weil alle Besucher sich zur Erkennung grüne Tücher um verschiedenste Körperteile geknotet hatten. Auch das grüne Atomkernthema war omnipräsent, ebenso die bekannte Forderung: Frieden schaffen, notfalls mit Waffen. Die Grünen sind endgültig im Mainstream der Gesellschaft angekommen – ein Marxist würde sagen: weil sie die ökonomischen Interessen und Erfordernisse der nächsten Jahrzehnte am besten repräsentieren.

Das beste Symbol für den ganzen Kirchentag war ein riesiges, ganz mit Solarzellen bedecktes Kreuz am Elbufer: Die Kirche und die Grünen in perfekter Symbiose, die Energiewende bekommt den evangelischen Segen. Oder anders ausgedrückt: Die Protestanten sind auf dem Rückweg zur Anbetung des Sonnengottes.

Filmischer Rückblick

Stammzuschauer Andreas Rajchert, dem wir an dieser Stelle nochmals danken, hat unsere Geburtstagslesebühne im Januar aufgenommen. Einen fünfzehnminütigen Querschnitt des Abends kann sich, wer will, hier anschauen. Wer übrigens Interesse an einer CD des ganzen Abends hat, der schreibe an die Adresse kontakt@saxroyal.de.

Dezember-Lesebühne zum Nachhören

In voller Länge, kann ab sofort die Lesebühne vom 09. Dezember noch einmal nachgehört werden. Im Soundpaket enthalten ist auch die grandiose Bonusrunde mit MAX RADEMANN und dem legendären THE FUCK HORNISSCHEN ORCHESTRA. Viel Spaß beim Reinhören!

http://www.myspace.com/saxroyal

Ein Blick hinter die Kulissen

November-Lesebühne zum Nachhören

Mit einiger Verspätung zwar, aber dafür in voller Länge, kann ab sofort die Lesebühne vom 11. November noch einmal nachgehört werden. Zur Erinnerung: einer der tollsten aller tollsten Gäste saß damals mit uns auf dem Sofa und las, sang und lachte mit uns. Natürlich kann nur AHNE gemeint sein, der für unseren vielreisenden Julius Fischer einsprang. Wir wünschen euch viel Spaß beim Reinhören!

http://www.myspace.com/saxroyal

Team Totale Zerstörung werden Vizemeister

Erfreuliche Nachrichten vom poetischen Schlachtfeld an der Ruhr: Bei den eben abgeschlossenen Meisterschaften des deutschsprachigen Poetry Slam kämpften sich Royalist Julius Fischer und André Herrmann als „Team Totale Zerstörung“ ins Finale des Mannschaftswettbewerbes, wo sie nach hartem Kampf nur knapp dem Sieger „Team und Struppi“ unterlagen. Hier ihr Auftritt:

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