<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>sax royal</title>
	<atom:link href="http://www.saxroyal.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.saxroyal.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 10 Mar 2010 12:26:19 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Donnerstag: Sax Royal in der Scheune</title>
		<link>http://www.saxroyal.de/2010/03/10/donnerstag-sax-royal-in-der-scheune-3/</link>
		<comments>http://www.saxroyal.de/2010/03/10/donnerstag-sax-royal-in-der-scheune-3/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 12:20:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Micha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.saxroyal.de/?p=2293</guid>
		<description><![CDATA[

Am kommenden Donnerstag, den 11. M&#228;rz, pr&#228;sentiert die Leseb&#252;hne  Sax Royal  wieder eine neue Ausgabe ihres immer brandneuen literarischen Programms in der Dresdner Scheune. Das Publikum darf sich wie immer auf Geschichten und Gedichte freuen, aber auch je nach aktueller Inspirationslage der Dichter auf Lieder, H&#246;rspiele und Kurzfilme hoffen. Ausnahmsweise wird diesmal auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><a href="http://www.livelyrix.de/wp-content/uploads/2010/03/Sax-Royal-2009-6.jpg"><img title="Sax Royall" src="http://www.livelyrix.de/wp-content/uploads/2010/03/Sax-Royal-2009-6.jpg" alt="Sax Royal" width="192" height="169" align="left" /></a></p>
<p>Am kommenden <strong>Donnerstag</strong>, den <strong>11. M&#228;rz</strong>, pr&#228;sentiert die Leseb&#252;hne <strong> </strong><strong>Sax Royal </strong> wieder eine neue Ausgabe ihres immer brandneuen literarischen Programms in der Dresdner <a href="http://www.scheune.org/" target="_blank">Scheune</a>. Das Publikum darf sich wie immer auf Geschichten und Gedichte freuen, aber auch je nach aktueller Inspirationslage der Dichter auf Lieder, H&#246;rspiele und Kurzfilme hoffen. Ausnahmsweise wird diesmal auch ein befreundeter Kollege als literarischer Gast erwartet: <a href="http://www.andreherrmann.de/" target="_blank">André Herrmann</a> ist Mitglied der Leipziger Leseb&#252;hne “Schkeuditzer Kreuz” und hat f&#252;r seine Geschichten den Michael-Lindner-Preis 2009 gewonnen. In der Bonusrunde wird schlie&#223;lich Royalist <a href="http://www.myspace.com/romanisrael" target="_blank">Roman Israel</a> Texte aus seinem neuesten Buch vorstellen: <em>Felder hinter W&#228;ldern hinter St&#228;dten</em>.</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.saxroyal.de/2010/03/10/donnerstag-sax-royal-in-der-scheune-3/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Samstag: „Felder hinter W&#228;ldern hinter St&#228;dten“</title>
		<link>http://www.saxroyal.de/2010/03/10/samstag-felder-hinter-waeldern-hinter-staedten/</link>
		<comments>http://www.saxroyal.de/2010/03/10/samstag-felder-hinter-waeldern-hinter-staedten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 11:41:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.saxroyal.de/?p=2297</guid>
		<description><![CDATA[Am 13.03. stelle ich mein neues Buchprojekt „Felder hinter W&#228;ldern hinter St&#228;dten“ in der Galerie Treibhaus vor. Dabei handelt es sich um einen neuen Gedichtband, der die Traditionslinien zweier lyrischer Kurzformen vereinigt. Das naturbildorientierte japanische Haiku verschmilzt mit dem ironisch-gesellschaftskritischen Epigramm des Abendlandes. Die im Buch enthaltenen Illustrationen von INKO nehmen u.a. Bezug auf klassische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.saxroyal.de/wp-content/uploads/2010/03/FACEBOOK_cover2.jpg"><img src="http://www.saxroyal.de/wp-content/uploads/2010/03/FACEBOOK_cover2-256x300.jpg" alt="" width="256" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-2296" /></a>Am 13.03. stelle ich mein neues Buchprojekt „Felder hinter W&#228;ldern hinter St&#228;dten“ in der <a href="http://www.galerietreibhaus.de">Galerie Treibhaus</a> vor. Dabei handelt es sich um einen neuen Gedichtband, der die Traditionslinien zweier lyrischer Kurzformen vereinigt. Das naturbildorientierte japanische Haiku verschmilzt mit dem ironisch-gesellschaftskritischen Epigramm des Abendlandes. Die im Buch enthaltenen Illustrationen von <a href="http://de.dawanda.com/shop/INKO">INKO</a> nehmen u.a. Bezug auf klassische japanische Druckgrafik. Neben der <strong>Buchpr&#228;sentation</strong> werde ich Geschichten und Gedichte lesen, die das Thema „Mensch und Natur“ ironisch-meditativ umkreisen. <strong>Grafische Projektionen</strong>, mittels Beamer an die Wand gebracht, f&#252;gen den Texten weitere Betrachtungs- und Bedeutungsebenen hinzu. Ich freue mich auf euer Kommen.</p>
<p><strong>Was:</strong> Lesung/Buchpremiere „Felder hinter W&#228;ldern hinter St&#228;dten“<br />
<strong>Wann:</strong> Sa, 13.03.10 / 20 Uhr<br />
<strong>Wo:</strong> Galerie Treibhaus / Katharinenstra&#223;e 11-13 / 01099 Dresden<br />
<strong>Eintritt:</strong> 3,- Eur</p>
<p><a href="http://www.galerietreibhaus.de">http://www.galerietreibhaus.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.saxroyal.de/2010/03/10/samstag-felder-hinter-waeldern-hinter-staedten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Braucht Dresden ein Literaturhaus?</title>
		<link>http://www.saxroyal.de/2010/03/02/braucht-dresden-ein-literaturhaus/</link>
		<comments>http://www.saxroyal.de/2010/03/02/braucht-dresden-ein-literaturhaus/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 17:33:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Micha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dresden ist schön]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen & Reflektionen]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt & Konzept]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.saxroyal.de/?p=2287</guid>
		<description><![CDATA[Am letzten Freitag fand im Societ&#228;tstheater, &#246;ffentlich, aber doch im kleinen Kreis, eine Diskussion zur Lage der Literatur in Dresden statt. Anlass war die Vorstellung einer Studie zur Literaturvermittlung in den f&#252;nf neuen Bundesl&#228;ndern zu Beginn des 21. Jahrhunderts, die vom Netzwerk der Literaturh&#228;user in Auftrag gegeben worden war. Die Autoren der Studie sind Prof. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am letzten Freitag fand im <em>Societ&#228;tstheater</em>, &#246;ffentlich, aber doch im kleinen Kreis, eine Diskussion zur Lage der Literatur in Dresden statt. Anlass war die Vorstellung einer <a href="http://literaturhaus.webteam.de/lithausData/dateien/pdf/originals/studie_literaturvermittlung_neue_bundesl_nder.pdf" target="_blank">Studie zur Literaturvermittlung in den f&#252;nf neuen Bundesl&#228;ndern zu Beginn des 21. Jahrhunderts</a>, die vom <a href="http://www.literaturhaus.net" target="_blank">Netzwerk der Literaturh&#228;user</a> in Auftrag gegeben worden war. Die Autoren der Studie sind Prof. Stephan Porombka und Kai Splittgerber von der f&#252;r ihren Studiengang <em><em>Kreatives Schreiben</em> und Kulturjournalismus</em> bekannten Uni Hildesheim. Einige Thesen ihres Vortrags:</p>
<ul>
<li>Die Literatur habe &#8211; verglichen mit anderen Sparten wie Theater, Musik und bildende Kunst &#8211; f&#252;r die &#246;ffentliche Kulturf&#246;rderung traditionell nur marginale Bedeutung. Ihr Anteil an den Kulturbudgets liege im Promillebereich. Dies gelte f&#252;r Ost- wie f&#252;r Westdeutschland.</li>
<li>Da der Osten aber kaum &#252;ber eine Verlags-, Sponsoren- oder M&#228;zenatenkultur verf&#252;ge, wirke sich diese chronische Unterfinanzierung in den neuen Bundesl&#228;ndern st&#228;rker aus.</li>
<li>Angesichts r&#252;ckl&#228;ufiger oder bestenfalls stagnierender finanzieller Ausstattung herrsche in den &#8211; an sich durchaus vielf&#228;ltigen &#8211; Institutionen der Literaturvermittlung trotz aller individuellen Anstrengungen generell eine Mentalit&#228;t der Besitzstandswahrung. Dies f&#252;hrt nach Ansicht der Autoren oft auch zu einer inhaltlichen und formalen Stagnation. Neue Projekte w&#252;rden von den alt eingessenen Institutionen meist mit Argwohn betrachtet und zumeist nur als Konkurrenten um Geld und Zuschauer wahrgenommen.</li>
</ul>
<p>Der letzte Teil der Pr&#228;sentation widmete sich dann speziell der literarischen Landschaft in Sachsen und besonders in Dresden. Hervorgehoben wurde der <em><a href="http://www.saechsischer-literaturrat.de" target="_blank">S&#228;chsische Literaturrat</a></em> als koordinierende Institution, die au&#223;ergew&#246;hnliche und erfolgreiche Privatinitiative des <a href="http://www.kulturhaus-loschwitz.de" target="_blank"><em>Kulturhauses Loschwitz</em></a> und das <a href="http://www.dresdner-literaturbuero.de" target="_blank"><em>Dresdner Literaturb&#252;ro</em></a>, das &#246;ffentlich zwar vergleichsweise umfangreich gef&#246;rdert werde, aber unter einem Mangel an geeigneten R&#228;umlichkeiten und &#252;berregionaler Ausstrahlung leide. Insgesamt bleibe Dresden literarisch unter seinen M&#246;glichkeiten.</p>
<p>Der Moderator der Diskussion, Dr. Reinhard G. Wittmann, Chef des Literaturhauses M&#252;nchen, machte kein Hehl aus seiner Sympathie f&#252;r die Idee eines Dresdner Literaturhauses. Bekanntlich sind derartige Initiativen in Dresden bislang am Widerstand der bestehenden Institutionen und mangelnder politischer Unterst&#252;tzung gescheitert. Dr. Florian H&#246;llerer, der Leiter des Literaturhauses Stuttgart, trat mit Hinweis auf eigene Erfahrungen einer in solchen F&#228;llen immer wieder auftretenden Bef&#252;rchtung entgegen: Das Torten-Modell von Literatur, nach dem nur eine bestimmte Menge an Geld und Zuschauern verteilt werden k&#246;nne, sei falsch. Vielmehr habe die Geschichte des Literaturhauses Stuttgart gezeigt, dass alle Institutionen, auch die schon bestehenden und anfangs skeptischen, von einer Aufwertung der Literatur insgesamt profitiert h&#228;tten.</p>
<p>In der abschlie&#223;enden Diskussion dominierten bei den Einheimischen dann aber doch eher die Bedenken. Die Gr&#252;ndung eines Literaturhauses bleibe mangels einer Aussicht auf zus&#228;tzliche &#246;ffentliche Geldmittel und ohne einheimische Sponsoren aussichtslos. Stattdessen solle die bestehende Breitenf&#246;rderung literarischer Kleinprojekte fortgef&#252;hrt und gesichert werden. Immerhin sprach sich niemand prinzipiell gegen die Idee eines Literaturhauses Dresden aus. Und einige der Anwesenden sparten nicht mit Sympathiebekundungen.</p>
<p>Was der Initiative zweifellos noch fehlt, sind &#246;ffentliche Personen, die kulturelles Prestige, politische Macht oder schlicht und einfach Geld einbringen k&#246;nnten. Mir scheint die Idee eines Literaturhauses, das als Zentrum literarischen Lebens in Dresden eine Heimat f&#252;r schon bestehende Institutionen, f&#252;r Verb&#228;nde und Autoren, aber besonders f&#252;r die nicht gerade literarisch &#252;berversorgten Dresdner sein k&#246;nnte, jedenfalls sehr reizvoll und aller Unterst&#252;tzung wert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.saxroyal.de/2010/03/02/braucht-dresden-ein-literaturhaus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>17</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Theater-Tipp: Leonce und Lena</title>
		<link>http://www.saxroyal.de/2010/03/01/theater-tipp-leonce-und-lena/</link>
		<comments>http://www.saxroyal.de/2010/03/01/theater-tipp-leonce-und-lena/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 17:44:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Micha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.saxroyal.de/?p=2285</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt &#8211; jeder reime sich selbst zusammen, weshalb &#8211; ziemlich wenig gute Kom&#246;dien in der deutschen Literatur. Wenn man&#8217;s genau bedenkt, eigentlich nur eine Handvoll. Die sch&#246;nste unter ihnen d&#252;nkt mir Georg B&#252;chners Leonce und Lena &#8211; wobei ich meine Befangenheit eingestehen muss: Mit Georg B&#252;chner im Allgemeinen und dem Lustspiel im Besonderen habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt &#8211; jeder reime sich selbst zusammen, weshalb &#8211; ziemlich wenig gute Kom&#246;dien in der deutschen Literatur. Wenn man&#8217;s genau bedenkt, eigentlich nur eine Handvoll. Die sch&#246;nste unter ihnen d&#252;nkt mir Georg B&#252;chners <em>Leonce und Lena</em> &#8211; wobei ich meine Befangenheit eingestehen muss: Mit Georg B&#252;chner im Allgemeinen und dem Lustspiel im Besonderen habe ich mich w&#228;hrend meines Studiums &#252;ber einige Jahre besch&#228;ftigt. Und das Sch&#246;nste: Ich lese es immer noch gern.</p>
<p>Wer das Lustspiel kennen lernen oder es endlich mal auf der B&#252;hne sehen will, dem sei <a href="http://www.staatsschauspiel-dresden.de/spielplan/spielplan/leonce_u_lena" target="_blank">die aktuelle Auff&#252;hrung des Staatsschauspiels im <em>Kleinen Haus</em></a> ans Herz gelegt. Der jungen Regisseurin <a href="http://www.staatsschauspiel-dresden.de/spielplan/spielplan/leonce_u_lena/sabine_auf_der_heyde" target="_blank">Sabine Auf der Heyde</a> gelingt es, ohne gr&#246;&#223;ere Text&#228;nderungen oder -umstellungen eine eigene Interpretation von <em>Leonce und Lena</em> zu inszenieren, nicht als plumpe Aktualisierung, sondern in einem Sinne, der dem urspr&#252;nglichen Gehalt des St&#252;cks nahe kommt.</p>
<p>Worum geht&#8217;s? Die Handlung ist aus dem M&#228;rchen wohlbekannt: Ein Prinz und eine Prinzessin sollen verheiratet werden, haben keine Lust dazu, fliehen von ihren H&#246;fen, treffen sich auf dem Weg nach S&#252;den, verlieben sich und heiraten so versehentlich am Ende doch. Aber es ist nat&#252;rlich nicht diese Handlung, auf die es ankommt. Der politische Agitator und realistische Dramatiker B&#252;chner hat in seinem einzigen Lustspiel die Epoche der Restauration, eine Zeit wie Sirup ohne Aussicht auf Revolution, nur indirekt auf die B&#252;hne gebracht. Prinz Leonce und Prinzessin Lena erscheinen wie Figuren der romantischen Literatur der Zeit, wie Karikaturen der vor Langeweile melancholischen jungen B&#252;rgerkinder der Epoche, die aber, indem sie sich best&#228;ndig selbst inszenieren, zum Bewusstsein ihrer eignen Vergeblichkeit kommen. Das St&#252;ck selbst beschreibt denn nicht umsonst einen Kreislauf, der am Ende zu dem Resultat f&#252;hrt, dem die Helden eigentlich entfliehen wollten. Und als allerletzte Fluchtm&#246;glichkeit bleibt nur die h&#246;chst zweifelhafte Kopfgeburt der Utopie.</p>
<p>Die Regisseurin versetzt die Figuren in eine &#8211; auch b&#252;hnenbildnerisch sehr gelungene &#8211; heruntergekomme Zirkusmanege, wo Leonce und Lena, der sanguinische Clown Valerio und der philosophisch-pathologische K&#246;nig Peter f&#252;r ihre Nummern kein anderes Publikum haben als sich selbst. Durch Zusammenlegung von Nebenfiguren gewinnen auch einige im Originaltext eigentlich blasse Gestalten an Kontur. Mit sehr sch&#246;nen Einf&#228;llen betont die Regie die Momente des Morbiden und des Grausamen, die in B&#252;chners St&#252;ck allgegenw&#228;rtig sind. Deshalb gibt es weniger zu lachen, als man von einem Lustspiel erwarten k&#246;nnte. Aber gl&#252;cklicherweise wird auch nicht der Fehler begangen, das ambivalente St&#252;ck &#8211; wie zum Beispiel im schlechten Libretto zu Paul Dessaus Oper &#8211; zum politisch korrekten Sozialdrama umzudrechseln, in dem es nichts zu lachen geben darf. Erfreulicherweise hat sich die Regisseurin auch entschieden, das offene Ende des Lustspiels nicht zu vereindeutigen, sondern es so zu lassen, wie B&#252;chner es geschrieben hat: mehrdeutig, unbefriedigend, r&#228;tselhaft.</p>
<p>Wer das St&#252;ck nicht kennt, kann es in dieser Inszenierung kennen lernen. Wer es kennt, kann es neu kennen lernen. Die n&#228;chsten Auff&#252;hrungen sind am 05. und 24. M&#228;rz und am 02. und 07. April.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.saxroyal.de/2010/03/01/theater-tipp-leonce-und-lena/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gelahrte Scherze (3)</title>
		<link>http://www.saxroyal.de/2010/03/01/gelahrte-scherze-3/</link>
		<comments>http://www.saxroyal.de/2010/03/01/gelahrte-scherze-3/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 08:42:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Micha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exotik des Alltags]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.saxroyal.de/?p=2283</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Nach dem schweren Erdbeben haben Hunderte H&#228;ftlinge das Chaos in Chile zur Flucht genutzt.&#8221;
In Chile lesen die Gef&#228;ngnisinsassen anscheinend Kleist!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Nach dem schweren Erdbeben haben Hunderte H&#228;ftlinge das Chaos in Chile zur Flucht genutzt.&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: center;">In Chile lesen die Gef&#228;ngnisinsassen anscheinend Kleist!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.saxroyal.de/2010/03/01/gelahrte-scherze-3/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aufschlussreiche Einordnung</title>
		<link>http://www.saxroyal.de/2010/02/27/aufschlussreiche-einordnung/</link>
		<comments>http://www.saxroyal.de/2010/02/27/aufschlussreiche-einordnung/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 12:31:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Micha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exotik des Alltags]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.saxroyal.de/?p=2281</guid>
		<description><![CDATA[In der Bibliothek Reichenbach steht der Roman Der Eisvogel des Autors Uwe Tellkamp im Regal unter dem Schlagwort Gewalt.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Bibliothek Reichenbach steht der Roman <em>Der Eisvogel</em> des Autors Uwe Tellkamp im Regal unter dem Schlagwort <em>Gewalt</em>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.saxroyal.de/2010/02/27/aufschlussreiche-einordnung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mittwoch: Arbeit in Reichenbach, Stefan im Ostpol</title>
		<link>http://www.saxroyal.de/2010/02/22/mittwoch-arbeit-in-reichenbach-stefan-im-ostpol/</link>
		<comments>http://www.saxroyal.de/2010/02/22/mittwoch-arbeit-in-reichenbach-stefan-im-ostpol/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 10:11:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Micha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dresden ist schön]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Lausitzer Leben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.saxroyal.de/?p=2273</guid>
		<description><![CDATA[Am kommenden Mittwoch, den 24. Februar, pr&#228;sentieren Michael Bittner und Udo Tiffert ihr neues literarisches Programm mit dem Titel &#8220;Arbeit ist nicht alles&#8221; in der Bibliothek Reichenbach (Nieskyer Str. 4). Erwerbsarbeit, Beziehungsarbeit, Trauerarbeit &#8211; f&#252;r nichts sind sich die literarischen Schwerstarbeiter zu schade. Los gehts um 19 Uhr.
Wem die Lausitz zu weit ist, der kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am kommenden <strong>Mittwoch</strong>, den <strong>24. Februar,</strong> pr&#228;sentieren <a href="http://www.myspace.com/michaelbittner" target="_blank"><strong>Michael Bittner</strong></a> und <a href="http://www.udotiffert.de/" target="_blank">Udo Tiffert</a> ihr neues literarisches Programm mit dem Titel <strong>&#8220;Arbeit ist nicht alles&#8221;</strong> in der <a href="http://www.reichenbach-ol.com/Stadt/Bibliothek.htm" target="_blank">Bibliothek <strong>Reichenbach</strong></a> (Nieskyer Str. 4). Erwerbsarbeit, Beziehungsarbeit, Trauerarbeit &#8211; f&#252;r nichts sind sich die literarischen Schwerstarbeiter zu schade. Los gehts um 19 Uhr.</p>
<p>Wem die Lausitz zu weit ist, der kann am selben Abend <strong>Stefan Seyfarth</strong> in Dresden erleben: Er liest ebenfalls am <strong>Mittwoch</strong>, den <strong>24. Februar</strong>, gemeinsam mit Sp&#228;tshopmagnat und &#8220;Trieb&#8221;-Herausgeber Torsten Israel im Dresdner <a href="http://www.ost-pol.de/" target="_blank"><em>Ostpol</em></a>. Zu h&#246;ren gibts eine Auswahl ihrer sch&#246;nsten Neustadt-Texte.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.saxroyal.de/2010/02/22/mittwoch-arbeit-in-reichenbach-stefan-im-ostpol/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was tun gegen links?</title>
		<link>http://www.saxroyal.de/2010/02/19/was-tun-gegen-links/</link>
		<comments>http://www.saxroyal.de/2010/02/19/was-tun-gegen-links/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 22:57:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Micha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der politische Dichter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.saxroyal.de/?p=2259</guid>
		<description><![CDATA[Viele besorgte Freunde fragen mich: Was kann man tun, um den unverkennbaren Trend zum Linksextremismus in Deutschland zu bek&#228;mpfen? Wie lassen sich die Bolschewisten auf ihrem gegenw&#228;rtigen Siegeszug &#252;berhaupt noch aufhalten? Keine Angst, wie immer in den dunkelsten Stunden ist die Rettung am n&#228;hsten: Unterst&#252;tzt einfach wie ich die &#252;berf&#228;llige Aktion Linkstrend bei der CDU [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele besorgte Freunde fragen mich: Was kann man tun, um den unverkennbaren Trend zum Linksextremismus in Deutschland zu bek&#228;mpfen? Wie lassen sich die Bolschewisten auf ihrem gegenw&#228;rtigen Siegeszug &#252;berhaupt noch aufhalten? Keine Angst, wie immer in den dunkelsten Stunden ist die Rettung am n&#228;hsten: Unterst&#252;tzt einfach wie ich die &#252;berf&#228;llige <a href="http://www.facebook.com/pages/Aktion-Linkstrend-stoppen/302966328345" target="_blank"><strong>Aktion Linkstrend bei der CDU stoppen</strong></a>! Eure Stimme gegen Gender Mainstreaming, Homo-Ehe und die Islamisierung Europas!</p>
<p>Leider hat die Aktion meinen und zahlreiche weitere Beitr&#228;ge aus unverst&#228;ndlichen Gr&#252;nden zensiert und gel&#246;scht. Hier aber die Dokumentation:</p>
<p><a href="http://www.saxroyal.de/wp-content/uploads/2010/02/Linkstrend-stoppen.jpg"><img class="size-medium wp-image-2262 alignnone" title="Linkstrend stoppen" src="http://www.saxroyal.de/wp-content/uploads/2010/02/Linkstrend-stoppen-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a></p>
<p>F&#252;r die Ewigkeit!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.saxroyal.de/2010/02/19/was-tun-gegen-links/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Literaturtipp: Spider am Freitag</title>
		<link>http://www.saxroyal.de/2010/02/18/literaturtipp-spider-am-freitag/</link>
		<comments>http://www.saxroyal.de/2010/02/18/literaturtipp-spider-am-freitag/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 15:42:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Micha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturempfehlungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.saxroyal.de/?p=2256</guid>
		<description><![CDATA[

Andreas Krenzke, bekannt unter seinem K&#252;nstlernamen Spider, geh&#246;rt zu den beliebtesten Geschichtenerz&#228;hlern Berlins. Er war lange Jahre Autor der legend&#228;ren Surfpoeten und liest noch immer jede Woche bei der Leseb&#252;hne LSD – Liebe statt Drogen. Erfolge feierte der gelernte BMSR-Techniker aber auch in der Kabarettszene und wurde f&#252;r den Prix Pantheon, die St. Ingberter Pfanne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><img title="Andreas Krenzke aka Spider" src="http://www.livelyrix.de/wp-content/uploads/2010/02/Spider.jpg" alt="Andreas Krenzke aka Spider" width="199" height="300" align="left" /></p>
<p><strong><a href="http://www.andreaskrenzke.de/" target="_blank">Andreas Krenzke</a></strong>, bekannt unter seinem K&#252;nstlernamen <strong>Spider</strong>, geh&#246;rt zu den beliebtesten Geschichtenerz&#228;hlern Berlins. Er war lange Jahre Autor der legend&#228;ren Surfpoeten und liest noch immer jede Woche bei der Leseb&#252;hne LSD – Liebe statt Drogen. Erfolge feierte der gelernte BMSR-Techniker aber auch in der Kabarettszene und wurde f&#252;r den Prix Pantheon, die St. Ingberter Pfanne und den Hamburger Comedy-Pokal nominiert. Er geh&#246;rt zu den Initiatoren des “Internationalen Kampf- und Feiertages der Arbeitslosen” am 2. Mai und agitiert gegen den Zwang zur Lohnarbeit. Er liest die besten Texte aus seinen beiden beim Verlag Voland &amp; Quist erschienenen B&#252;chern “Im Arbeitslosenpark” und “Imbiss wie damals”, aber nat&#252;rlich auch brandneue Geschichten.</p>
<p>Die Lesung findet am Freitag, den 19. Februar, in der Reihe “Literatur im <strong><a href="http://www.idee-01239.de/" target="_blank">PlattenSpieler</a></strong>” beim Idee 01239 e.V. statt. Los gehts schon um <strong>19 Uhr</strong>. So kommt ihr hin: Mit Linie 1/9/13 zur Haltestelle Jacob-Winter-Platz, links am Einkaufszentrum vorbei, links in die Gamigstra&#223;e, dort nach zweihundert Metern auf der rechten Seite das linke von den beiden einzigen alten H&#228;usern: <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=dresden,+gamigstra%C3%9Fe+26&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=12.219972,43.286133&amp;ie=UTF8&amp;ll=51.008273,13.792391&amp;spn=0.011962,0.042272&amp;z=15&amp;iwloc=A" target="_blank">Gamigstra&#223;e 26</a>.</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.saxroyal.de/2010/02/18/literaturtipp-spider-am-freitag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die rote Gefahr</title>
		<link>http://www.saxroyal.de/2010/02/17/die-rote-gefahr/</link>
		<comments>http://www.saxroyal.de/2010/02/17/die-rote-gefahr/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 13:46:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Micha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der politische Dichter]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.saxroyal.de/?p=2251</guid>
		<description><![CDATA[Es ist nur ein Mann in Deutschland, der noch den Mut findet, die Wahrheit auszusprechen, der echten Gefahr f&#252;r unser Land ins Auge zu blicken und die Interessen des Volkes auch gegen seine machtvollsten Feinde zu vertreten: Guido Westerwelle, ein Held der neuen Zeit.
W&#228;hrend anderswo leichtfertig von einer Krise des Kapitalismus geschwatzt oder vor einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nur ein Mann in Deutschland, der noch den Mut findet, die Wahrheit auszusprechen, der echten Gefahr f&#252;r unser Land ins Auge zu blicken und die Interessen des Volkes auch gegen seine machtvollsten Feinde zu vertreten: Guido Westerwelle, ein Held der neuen Zeit.</p>
<p>W&#228;hrend anderswo leichtfertig von einer Krise des Kapitalismus geschwatzt oder vor einer vermeintlichen Bedrohung durch Neonazis gewarnt wird, hat Westerwelle die wirkliche Gefahr als Einziger erkannt: Es ist der Sozialismus, der &#252;berall in der Bundesrepublik aufs Neue sein blutiges Haupt erhebt.</p>
<p><a href="http://www.hartcover.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=449:die-rote-gefahr&amp;catid=98:politik&amp;Itemid=494" target="_blank">Weiterlesen bei Hartcover.de &#8230;</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.saxroyal.de/2010/02/17/die-rote-gefahr/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
