Rückblick auf den Slam in der Scheune am 26.01.07

Mann Mann Mann, was war das für ein Abend. Draußen vor der scheune ließ der Schnee die Flocken tanzen und zwar mindestens Flamenco und doch hielt das gefühlte 500 Zuschauer nicht ab, zum Slam zu kommen. Eine Schlange bildete sich, als wäre das keine Literaturveranstaltung, sondern ein Rockkonzert. Vielleicht war es das auch. 8 Poeten geben sich das Mikro in die Hand, eigentlich 10, da auch zwei Teams anwesend waren.

Da war schon viel Schönes dabei. Den Anfang machte meine geschätzte Wenigkeit zusammen mit meinem geschätzten Kollegen Christian Meyer unter dem Namen Klubteam Kryptonym: Farce, es war eine unglückliche Platzierung, aber wenigstens lockerten wir den prall gefüllten Saal durch eine energetische Performance. Der nächste Teilnehmer war Rainer Konsum (Achtung Wortspiel), der das erste Mal dabei war und es bis ins Finale schaffte. Dann war da der Moritz7, gern gesehener Gast bei diesem Forum, der erstmal 2 Minuten schwieg zu Ehren der gewohnt eloquenten MCs Seyffe und Michael Bittner.

Startplatz 4 für das Team LSD, Volker Strübing und Micha Ebeling aus Berlin, die den Team-Wettbewerb des Nationals gewonnen haben. Diese zwei Herren waren ebenfalls im Finale.

Dann der Erik, auch ein Neuling mit ernsten Gedichten, dann Robert Herzog, zum Schluss noch zwei geladene Gäste:

Tobias Heyel aus Tübingen, mittlerweile Neu-Dresdner, der ein wenig Trübsal blies und damit aber sowas von im Finale war (99 Stimmen nach der Vorrunde – rekordverdächtig) und Christian Bartel aus Bonn, der leider schon nach der Vorrunde die Heimreise antreten musste. Ein sehr netter Typ, schade.

Das Finale also mit Reiner Apfelsaft, äh Konsum, Team LSD und Tobias Heyel. Und die Tendenz der Vorrunde stellte sich als zwingend heraus. Trotz der starken Konkurrenz durch die witzigen Texte der Konkurrenz setzte sich Tobi Heyel mit einem Text über Vergewaltigung durch. Dass ein ernster Text bei einem Slam gewinnt, passiert nicht oft, nur einer von vielen Gründen, diesen Slam als einfach nur grooouuuß anzupreisen. Danach wurde gesoffen, wie immer, ich sülzte eine junge Frau total zu, den Namen verrate ich nur im intimen Gespräch, aber es tut mir leid, wenn ich womöglich etwas Falsches gesagt habe. Der Abend war einfach zu schön, zu aufregend.

Herzlichen Glückwunsch Tobi, hoffentlich kommste jetzt öfter vorbei. Respect the Poets! Poetry ist mein Leben! Bis dann.

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