Unwort des Jahres: „Herdprämie“

Das Unwort des Jahres 2007 sei der Begriff „Herdprämie“, gab der Vorsitzende der selbsternannten Jury, Horst Dieter Schlosser, bekannt. Der Begriff diffamiere Eltern, insbesondere Frauen, die ihre Kinder zu Hause erziehen, erläuterte der Sprachwissenschaftler in Abwesenheit seiner Frau, die leider zu Hause nicht rechtzeitig mit dem Bügeln fertig geworden war.

Auf dem zweiten Platz landete der Begriff „Heuschrecke“. Er diffamiere am legitimen Profitinteresse orientierte Unternehmer, die ihr Liebstes, nämlich ihre Arbeiter, für eine gesteigerte Kapitalrendite zu opfern gezwungen seien.

Auf den dritten Platz kam der Begriff „Scheißdrecksnazimistsau“. Die Wortschöpfung diffamiere national gesinnte Jugendliche, die nur das Beste für ihr Vaterland im Sinn hätten.

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