Zu Luthers 525. Geburtstag: Die coolsten Sprüche des frechen Reformators

„Ein solch verzweifeltes, durchböstes, durchgiftetes, durchteufeltes Ding ist’s um diese Juden, so diese 1400 Jahre unsere Plage, Pestilenz und alles Unglück gewesen sind und noch sind. Summa, wir haben rechte Teufel an ihnen.“

„Wenn ich könnte, wo würde ich ihn [den Juden] niederstrecken und in meinem Zorn mit dem Schwert durchbohren.“

„Jawohl, sie halten uns [Christen] in unserem eigenen Land gefangen, sie lassen uns arbeiten in Nasenschweiß, Geld und Gut gewinnen, sitzen sie dieweil hinter dem Ofen, faulenzen, pompen und braten Birnen, fressen, sauffen, leben sanft und wohl von unserm erarbeiteten Gut, haben uns und unsere Güter gefangen durch ihren verfluchten Wucher, spotten dazu und speien uns an, das wir arbeiten und sie faule Juncker lassen sein … sind also unsere Herren, wir ihre Knechte.“

„Erstlich, das man jre Synagoga oder Schule mit feur anstecke und, was nicht verbrennen will, mit erden überheufe und beschütte, das kein Mensch ein stein oder schlacke davon sehe ewiglich Und solches sol man thun, unserm Herrn und der Christenheit zu ehren damit Gott sehe, das wir Christen seien. – Zum anderen, das man auch jre Heuser des gleichen zerbreche und zerstöre, Denn sie treiben eben dasselbige drinnen, das sie in jren Schülen treiben Dafur mag man sie etwa unter ein Dach oder Stall thun, wie die Zigeuner, auff das sie wissen, sie seien nicht Herren in unserem Lande. – Zum dritten, das man jnen nehme all jre Betbüchlein und Thalmudisten, darin solche Abgötterey, lügen, fluch und lesterung geleret wird. – Zum vierten, das man jren Rabinen bey leib und leben verbiete, hinfurt zu leren. – Zum fünften, das man die Jüden das Geleid und Straße gantz und gar auffhebe. – Zum sechsten, das man jnen den Wucher verbiete und neme jnen alle barschafft und kleinot an Silber und Gold, und lege es beiseit zu verwaren. – Zum siebenden, das man den jungen, starcken Jüden und Jüdin in die Hand gebe flegel, axt, karst, spaten, rocken, spindel und lasse sie jr brot verdienen im schweis der nasen.“

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  1. schlimmer als hitler!

    Comment von humsel — 10. November 2008 #

  2. Ja, er war eine echter Judenfeind, aber mensch, er hat auch Gehaltvolles vom Stapel gelassen…

    Comment von Pauge — 10. November 2008 #

  3. @)Humsel: Du hast gut reden als Katholik! Du solltest lieber mal darüber nachdenken, dass du durch den Papst von „des Teufels List und Trug“ (Martin Luther) gelenkt wirst!

    @)Pauge: Was denn?

    @)alle Beleidigten: Sorry, ich wollte keine religiösen Gefühle verletzten, aber wenn ich die Stimme von Bischof Huber im Radio höre, dann kriege ich immer so Anfälle!

    Comment von Micha — 10. November 2008 #

  4. luthers schmierige herkunftslegende ist nun auch aufgelöst… wahrscheinlich haben die nach und zu feinem essen auch ordentlich getrunken und sich dann eruptiv kichernd gegenseitig geflügelknochen in die ohren gesteckt und abgebrochen… würde einiges erklären. was kann man protestanten nun empfehlen? sich lossagen? oder ein guter christ sein, trotz kreuzzug, inquisition, papst und luther? nicht zu beneiden diese kreuzträger…

    Comment von udo-neiße — 11. November 2008 #

  5. „Nasenschweiß“ und „Schweiß der Nasen“ finde ich irgendwie amüsant. Sagte man das damals so?

    Comment von Tobi — 13. November 2008 #

  6. Und wenn ja, zu was?;)

    Comment von Tobi — 13. November 2008 #

  7. Was? Und dann hat er nicht EINE EINZIGE Autobahn gebaut?

    Unmöglich

    Comment von Josef Maruan — 16. November 2008 #

  8. Da sieht man wieder mal, das Glauben recht einfach fähig ist, die Welt in gut und böse einzuteilen, wenn man daran glaubt.

    Comment von Uwe — 17. November 2008 #

  9. @uwe…da möchte ich um einen begriff streiten: religion verleitet zu institution, blindem entweder-oder vorgesetzten urteilen, Glaube scheint mir eher natürlich, ein gefühlssache, also mehrteilig, komplex und von der sprache kaum einzukreisen…

    Comment von udo-neiße — 17. November 2008 #

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