Aufruf zum Odenwald-Krimiwettbewerb

Gestern Nacht erreichte mich folgender Aufruf. Den vielen Jungautoren unserer stolzen Nation, besonders den 11-jährigen, lege ich dringend ans Herz, diesem Folge zu leisten:

Odenwald-Krimiwettbewerb
Kurzkrimi zum Thema „Totholz“ (für Erwachsene und Jugendliche); bis zum 1. März 2010 einzureichen. Dotation: Jugendliche (11-17 J.) können auf Bücher und Überraschungsgutscheine (kein Shit) hoffen!!! Erwachsenen winken als 1. Preis: 2.000 Euro; als 2.: ein Wochenendausflug für zwei Personen ins Hotel Zentlinde in Mossautal-Güttersbach. Der 3. bekommt immerhin noch ein Candlelight-Dinner für 2 Personen spendiert. Außerdem gibt es viele attraktive Sachpreise zu gewinnen, u.a. Motorsägenkurse, Stirnlampen etc.!!!

P1120721_klein

(Da auch ich seit längerem auf eine ordentlich funktionierende Stirnlampe spekuliere, machte ich mich selbstverständlich sofort an die Arbeit. Dringend erforderlich erschien mir allerdings ein Motorsägenkurs zu sein, den es eigentlich erst zu gewinnen galt, denn wie sollte ich sonst die vielen kleinen Details meiner spontan ausgedachten Geschichte realistisch beschreiben können. Zum einen wusste ich nicht, ob es theoretisch möglich war, mehrere übereinandergestapelte Leichen mit einem einzigen Motorsägenhieb in mundgerechte Stücke zu teilen zum anderen kannte ich mich wenig damit aus, wie man mit kleiner Motorsägeleistung möglichst wenig Lärm und Dreck verursachte, ohne gleich sämtliche Mieterparteien aufzuwecken. Eine durch und durch vertrackte Situation. Wäre ich in der Lage, sie in den Griff zu bekommen? Nur die Menschen der Zukunft wissen schon jetzt, ob alles gutgegangen ist. Ich bin untröstlich.)

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  1. Ich als Laie würde mal sagen, dass Menschen nicht aus Holz sind und sich reichlich Gekröse und Muskelmasse in der Kettensäge verheddern würde und nach dem dritten oder so Körper nix mehr ginge. Also ungefähr die Wirkungsweise einer Schnittschutzhose, nur halt in eklig.

    Comment von henteaser — 13. Dezember 2009 #

  2. vielleicht sollte man den vielen 11-jährigen auf den krimigeschmack-gekommenen bloglesern mit einem anfang behutsam einen möglichen weg andeuten:

    Nur ein unterdrücktes Ächzen gab Rip Ripper von sich, als er mit zwei Leichen über der Schulter, auf jeder eine, über das Totholz stolperte. „Fuck viel Totholz!“ fluchte er, sich träge erhebend und gelbe Nadeln abklopfend, „ich dachte die Deutschen räumen auch ihre Wälder auf?“ Daß er zwei übergewichtige, zwei Meter große Männer erwürgt hatte, machte das erneute Aufhucken der leblosen massigen Körper nicht eben leichter… und überall dieses ebenso tote Totholz!

    Comment von udo-neisse — 14. Dezember 2009 #

  3. udo, deine chancen, einen der vielen tollen sachpreise zu ergattern, sind soeben enorm gestiegen. ich würde mir die gelegenheit nicht entgehen lassen.

    Comment von roman — 14. Dezember 2009 #

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