„Nacht der Lesebühnen“ am 8. November in der Scheune mit André Herrmann, Ivo Lotion, Maik Martschinkowsky und Ella Carina Werner

Im November räumt unsere Lesebühne Sax Royal ausnahmsweise den angestammten Platz auf dem zweiten Donnerstag des Monats, stattdessen gibt es unsere nächste Show am Mittwoch (!), den 14. November. Der Grund dafür ist aber erfreulich: Am 8. November lädt das Festival „Literatur Jetzt!“ zur traditionsreichen „Nacht der Lesebühnen“ ein. Es erwartet die Zuschauer ein Abend voller Heiterkeit ohne Reue. Denn wie immer lesen und singen in der Scheune vier der besten Autorinnen und Autoren aus dem Feld der komischen und satirischen Literatur, die witzig und dabei zugleich smart sind. Auch in diesem Jahr dürfen sich die Fans auf vier ganz famose Spaßvögel freuen: André Herrmann (Leipzig), Ella Carina Werner (Hamburg), Maik Martschinkowsky (Berlin) und Ivo Lotion (Berlin).

André Herrmann ist in Leipzig Stammautor der Lesebühne „Schkeuditzer Kreuz“ und liest in Berlin bei der Lesebühne „Fuchs & Söhne“. Mit dem Team Totale Zerstörung hat er zweimal die Deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry Slam gewonnen. Er schreibt Komisches auch fürs Fernsehen, so fürs „Neo Magazin Royal“ (ZDF), „Olaf macht Mut“ (ARD) und „Comedy mit Karsten“ (MDR). Seinem Erfolgsroman „Klassenkampf“ hat er inzwischen einen zweiten Teil folgen lassen.

Ella Carina Werner (Foto: Vera Tammen) ist Mitglied der Hamburger Lesebühne „Liebe für alle“ sowie Redakteurin des Satiremagazins „Titanic“. Sie veröffentlicht humorvolle Texte u.a. in der taz und dem Missy Magazine und schreibt Kolumnen für die Frankfurter Rundschau. Sie veröffentlichte zwei Romane, „Die mit dem Bauch tanzt“ (Ullstein 2012) und „Rastavati“ (Rowohlt 2017, gemeinsam mit Jutta Weber). Außerdem ist sie Mitbegründerin und Organisatorin des DIARY SLAM, bei dem Erwachsene aus ihren Jugend-Tagebüchern lesen.

 

Maik Martschinkowsky (Foto: Hendrik Schneller) ist in Berlin Stammautor bei der „Lesedüne“, der wohl erfolgreichsten Lesebühne des Landes. Mit seinen Kollegen hat er das Buch „Über Wachen und Schlafen“ herausgebracht. Außerdem liest er auch bei der „PotShow“ in Potsdam und ist seit Jahren Moderator beim „Saalslam“ in Berlin-Neukölln. Seine besondere Neigung gilt der satirischen Gesellschaftskritik, die daraus entstehenden Geschichten hat er in dem Buch „Von nichts kommt was“ gesammelt.

Ivo Lotion ist Mitglied bei „LSD – Liebe statt Drogen“, einer der traditionsreichsten Lesebühnen Berlins. Mit der „Lokalrunde“ moderiert er zudem seine ganz eigene Unterhaltungsshow. Er produziert Filme, am bekanntesten aber ist er als Liedermacher, solo und mit seiner Band „Die Mariachis“. Bei der Nacht der Lesebühnen übernimmt Ivo Lotion den musikalischen Part und singt einige seiner schönsten Lieder.

 

 

 

 

 

Nacht der Lesebühnen. Abend der satirischen Literatur mit André Herrmann, Ivo Lotion, Maik Martschinkowsky und Ella Carina Werner | Scheune | 20 Uhr | Eintritt: 10 Euro / ermäßigt 6 Euro | Karten im Vorverkauf

Roman Israel als Sommergast bei der Reformbühne Heim & Welt in Berlin

Liebe Freunde, wir befinden uns gerade in der Sommerpause, aus der wir erst am 22. August mit unserer traditionellen Spezial-Show im Deutschen Hygiene-Museum zurückkehren. Aber alle von euch, die es im Sommer von Dresden mal nach Berlin verschlägt, sollten in der gemütlichen Jägerklause in Friedrichshain vorbeischauen. Unser Roman Israel ist dort nämlich als Sommergast im Juli und August jeden Sonntag Gastautor bei den großartigen Kollegen der traditionsreichen Reformbühne Heim & Welt. Er liest immer ab 20 Uhr mit den Stammautoren Ahne, Jakob Hein, Falko Hennig, Heiko Werning, Jürgen Witte sowie weiteren literarischen und musikalischen Gästen. Erstmals am 1. Juli!

Dienstagssalon mit Max Rademann und Anna Mateur am 26. Juni in Hellerau

Am Dienstag (26. Juni) präsentiert unser Max Rademann die letzte Ausgabe seiner musikalischen Show Dienstagssalon vor der Sommerpause im Europäischen Zentrum der Künste Hellerau: Als Gast mit dabei ist diesmal die famose Anna Mateur, die als Sängerin, Schauspielerin und Zeichnerin mit ihren Auftritten schon unzählige Menschen begeistert und so ziemlich alle wichtigen Kleinkunstpreise gewonnen hat. In ihrem „Büro für Ordnung und Chaos“ in der Scheune war Max Rademann als Sidekick mit dabei, nun ist er in seiner eigenen Show der Gastgeber. Die Zuschauer dürfen sich auf Gesang, Gespräch und gewiss auch auf Chaos freuen.

Los geht es um 20 Uhr. Tickets sollte man sich wohl besser im Vorverkauf besorgen, sie kosten lächerliche 6 Euro.

Roman Israel vs. Andreas Gryphius: „Es ist alles eitel“ vs. „Alles scheiße“

In seinem YouTube-Kanal stellt unser Roman Israel nicht nur eigene Lyrik vor, er präsentiert auch seinen poetischen Remix eines bekannten Gedichts des Barockdichters Andreas Gryphius: „Es ist alles eitel“ vs. „Alles scheiße“. Ein Erlebnis für alle Sinne!

Gescheiterte Integration. Über die „Deutsche Stilkunst“ von Eduard Engel

Vor einem Weilchen las ich die lange verschollene, jüngst wieder erschienene Deutsche Stilkunst von Eduard Engel. Der Literaturhistoriker und Reichstagsstenograf hatte mit seinem Buch einst großen Erfolg; im Jahr 1931 erschien es in der 31. Auflage. Allen Liebhabern der deutschen Sprache kann ich das Werk nur wärmstens empfehlen. Engel, ein mit den europäischen Literaturen vertrauter Schriftsteller, lehrt in seinem „Lebensbuch“ auf unterhaltsame Weise die Grundzüge eines guten Prosastils.

Engel war ein Anhänger des klassischen Stilideals, nach dem sprachliche Schönheit einzig in der Zweckmäßigkeit besteht:

Es gibt keinen guten Stil an sich, es gibt nur einen zweckmäßigen und einen zweckwidrigen Stil; jener ist der gute Stil, dieser der schlechte.

Die sogenannte „schöne Sprache“, die man oft an einem sonst wertlosen Schreiber rühmen hört, ist verdächtig: es gibt für den guten Stil keine bloß schöne Sprache, es gibt nur eine vollkommen angemessene Sprache.

Sehr ausführlich, dabei aber nie langatmig erläutert Engel die einzelnen Voraussetzungen für einen zweckmäßigen Gebrauch der Sprache. Es sind für ihn die Verständlichkeit, die Klarheit, die Kürze, die Ordnung, vor allem aber die Wahrhaftigkeit:

Die unverzeihliche Todsünde des Stils, die Sünde gegen den heiligen Geist in der Menschenrede ist die Unwahrheit.

Engels wichtigste Vorbilder waren Lessing, Goethe, Schopenhauer und auch Börne. Nichts anfangen konnte er dagegen verständlicherweise mit den Schriftstellern der Romantik und mit den Avantgardisten seiner Zeit. Sie alle missachteten zu sehr Engels Grundregel, auch die geschriebene Sprache habe sich grundsätzlich die einfache, gesprochene „Menschenrede“ zum Vorbild zu nehmen.

Besonders erheiternd sind die Beispiele, die Engel aus seiner reichen Sammlung von Stilblüten gibt. Neben Journalisten und Wissenschaftlern müssen auch einige bekannte Schriftsteller Tadel erdulden. Zu Engels Lieblingsfeinden zählten die „Stilgecken“ Alfred Kerr und Maximilian Harden mit ihrer erkünstelten Originalität sowie der „Stilschluderer“ Gerhart Hauptmann. Als kleine Leseprobe hier eine heitere Stelle über diesen Dichter:

Besonders platt, in tiefsinnig tuender Aufplusterung, wird er jedesmal, wo er von einer Zeitung um einen geistreichen Ausspruch ersucht wird; dann vernehmen wir Weisheitssprüche wie diesen: Irrtümer, durch Überzeugung und Mehrheit getragen, werden nur stärker in ihrer Wesenheit [!] als Irrtümer, entfernen sich dadurch aber um so mehr von der Wahrheit. Man kann sicher sein: wo immer man bei Hauptmann auf so etwas wie einen Gedanken stößt, da ist er nicht von Hauptmann.

Man sieht: In seinem Geschmack ähnelte Engel dem Wiener Sprachkritiker Karl Kraus, auf den er sich auch gelegentlich bezog.

Nur eines stört an Engels Buch: die beständigen Wutausbrüche des Autors gegen die „Fremdwörterei“. Es gibt durchaus gute Gründe, vor einem übertriebenen Gebrauch von Fremdwörtern zu warnen: Sie sind schwerer verständlich; ihnen fehlt anfangs die lebendige Verbindung zum deutschen Wortschatz; sie passen schlechter zur deutschen Wortbildung; sie dienen oftmals Angebern nur zur sprachlichen Hochstapelei. Doch Engels Krieg gegen Fremdwörter ging über jedes vernünftige Maß hinaus, wie schon seine blutigen Kampfbegriffe zeigen: Der Gebrauch der „minderwertigen“ Fremdwörter war für ihn eine „Seuche“, eine „krebsartige Sprachkrankheit“. Er redete von einem „fremden Blutgift“, das „die sprachlichen Blutbahnen“ verschmutze. Er bezichtigte Deutsche, die Fremdwörter gebrauchten, sie übten sich im „Mauscheln“ und redeten eine „Zigeunersprache“. Beinahe alle Fremdwörter wollte Engel am liebsten aus der deutschen Sprache „ausmerzen“.

Engel redete über Fremdwörter so, wie fanatische Antisemiten gleichzeitig über die Juden sprachen. Engel aber war selbst jüdischer Herkunft, hatte sich allerdings von dieser Kultur völlig gelöst. Politisch war er ein konservativer, stramm deutschnationaler Mann. Vor diesem Hintergrund erscheint sein Krieg gegen die Fremdwörterei in recht trübem Licht. Der jüdische Deutsche wollte offenbar seinen rechten Gesinnungsgenossen durch extremen Sprachnationalismus die eigene Deutschheit beweisen. So erklärt es sich denn auch, dass er einzig Lehnwörter wie Nase, Tisch und Fenster von seinem Verdammungsurteil ausnahm. Sie hatten sich bis zur Unkenntlichkeit ans Deutsche angepasst – so wie Eduard Engel auch, der das Wort „Deutsch“ grundsätzlich großschrieb. Die deutschen Nationalisten dankten es ihm nicht. 1933 wurde Engel von seinen puristischen Gesinnungsgenossen verlassen und vom Staat mundtot gemacht. Er starb bald darauf, vergessen und in Armut. Der Nazi-Mitläufer Ludwig Reiners schlachtete Engels Werk 1943 für ein eigenes Buch mit gleichem Titel aus, das noch heute in vielen Regalen steht.

Aus dem tragischen Fall von Eduard Engel lässt sich lernen: Auch heute folgen einige Zuwanderer dem Lockruf der Rechten, Fremde müssten sich doch nur vollständig germanisieren und wären dann auch willkommen. Im Vertrauen auf dieses Versprechen werfen Einwanderer ihre alte Kultur ab, ja einige helfen wie Akif Pirinçci als nützliche Idioten sogar dabei, ihre alte Identität zu denunzieren. Selbstverständlich ist überhaupt niemand dazu verpflichtet, sich einer Kultur zu verschreiben oder einer Identität zu unterwerfen. Keinesfalls muss etwa jemand, nur weil er türkischer Herkunft ist, den Islam mögen. Einen schäbigen Eindruck aber machen Leute, die ihre Herkunftskultur herabsetzen, ja verunglimpfen, um sich damit bei den Nationalisten ihrer neuen Heimat anzubiedern.

Rechts hört man allerdings auch längst Stimmen, die gar nicht nach Integration rufen, sondern gerade in ihr geheime Zersetzung wittern. Der völlig angepasste Fremde, der ununterscheidbar Gewordene erscheint diesen Volksverteidigern als größte Gefahr. Man kann sich jedenfalls sicher sein: Sollten die Nationalisten aufs Neue an die Macht kommen, dann nützen Sprache und Kultur gar nichts. Dann zählt wieder einmal nichts als das Blut.

Michael Bittner

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Die Deutsche Stilkunst von Eduard Engel ist antiquarisch und in verschiedenen Nachdrucken erhältlich. Das hervorragende Vorwort von Stefan Stirnemann rechtfertigt aber die Anschaffung der leider ziemlich teuren Neuausgabe in der Reihe Die Andere Bibliothek:

Eduard Engel: Deutsche Stilkunst. Nach der 31. Auflage von 1931. Mit einem Vorwort bereichert von Stefan Stirnemann. Berlin: Die Andere Bibliothek, 2016, 2 Bände, 976 Seiten, 78 Euro

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Eine kürzere Fassung dieses Beitrags erschien zuerst in der Sächsischen Zeitung.

Zitat des Monats Mai

In der ganzen übrigen Bildungswelt gilt der Grundsatz höchster Klarheit; in Deutschland verlangen manche Leser geradezu, durch tiefsinnig scheinende Unverständlichkeit beschwindelt zu werden.

Denn wo man keinen Sinn findet, vermutet man Geist (aber nur in Deutschland).

Eduard Engel: Deutsche Stilkunst

Politischer Buchtipp: „Unter Sachsen. Zwischen Wut und Willkommen“

Soeben erschienen im Ch. Links Verlag ist die von Heike Kleffner und Matthias Meisner herausgegebene Anthologie Unter Sachsen. Zwischen Wut und Willkommen. In den Beiträgen des Buches setzen sich Aktivisten, Politiker, Künstler, Schriftsteller, Journalisten und Bürger mit den ganz eigentümlichen sächsischen Verhältnissen auseinander. Unter den Autorinnen und Autoren sind Stefan Locke, Olaf Sundermeyer, Jaroslav Rudiš, Anna Kaleri u.v.m. Unser Michael Bittner durfte eine erweiterte Fassung seiner Abhandlung Die Rückkehr der Döner-Nazis beisteuern.

Unter Sachsen. Zwischen Wut und Willkommen. Hg. von Heike Kleffner und Matthias Meisner. Berlin: Ch. Links Verlag, 2017, 312 Seiten, 18 Euro

Donnerstag, 12. Januar: Die Dresdner Lesebühne Sax Royal feiert 12. Geburtstag!

Unsere Dresdner Lesebühne Sax Royal feiert am 12. Januar ihren 12. Geburtstag! Kaum zu glauben, aber wahr: Seit nunmehr zwölf Jahren begeistern die Royalisten allmonatlich in der Scheune ihr Publikum mit Geschichten, Gedichten und Liedern zwischen Tiefsinn und Hochkomik. Humoristischer Ausbruch und literarischer Anspruch schließen sich dabei nicht aus, sondern finden zueinander wie Faust und Auge. Zur Feier des Tages präsentieren die Stammautoren nicht nur wie immer neue Texte, sondern auch einige ihrer größten Erfolge aus den vergangenen Jahren sowie diverse, voraussichtlich größtenteils positive Überraschungen.

Mit dabei ist Michael Bittner, der nach Berlin geflüchtete Kolumnist, Satiriker und politische Verzweiflungstäter. Nicht fehlen darf natürlich auch Julius Fischer, der aus Funk und Fernsehen bekannte komische Liedermacher und Hassyist aus Leipzig. Mitreißende Geschichten im Gepäck hat wie stets Roman Israel, der sich für seine Erzählungen immer öfter durch Reisen inspirieren lässt. Dafür, dass auch die Lyrik ihren gebührenden Platz erhält, sorgt der Dresdner Dichter Stefan Seyfarth.

Außerdem begrüßen die Stammautoren zum Jubiläum auch noch einen Stargast: Michael Schweßinger ist Schriftsteller und Bäcker. 1977 im fränkischen Waischenfeld geboren, lebt und arbeitet er momentan in Bukarest und Leipzig, wo er seit vielen Jahren in der Literaturszene als Autor und Verleger bekannt ist. Immer wieder treibt es ihn durch die Welt, so etwa nach Tansania, Irland und Rumänien. Immer unterwegs ist er auf der Suche nach den dunklen, geheimnisvollen, zerrissenen Helden und ihren verborgenen Geschichten.

Sax Royal – die Dresdner Lesebühne – 12. Geburtstag | 12. Januar | Donnerstag | Einlass: 19:30 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr | Scheune | Vorverkauf: 5 Euro zzgl. Gebühr, Abendkasse: 5/7 Euro

Zitat des Monats Dezember

Diese verdammten Könige sind hier auf Erden doch nur Schafsköpfe, die zu nichts weiter taugen, als ihre Untertanen zu quälen und die Welt durch ihre abscheulichen Kriege, die ihr einziges Vergnügen sind, in Verwirrung zu bringen.

Rabelais: Pantagruel (1532)

Lesetipp: Stadtluft Dresden

Cover Stadtluft DresdenIn die Läden kommt dieser Tage die erste Ausgabe von Stadtluft Dresden, einer Mischung aus Buch und Magazin mit ungewöhnlichen Geschichten aus und über Dresden. Macher sind der Journalist Peter Ufer, der Fotograf Amac Garbe und der Grafiker Thomas Walther. Texte beigesteuert haben u.a. Thomas Rosenlöcher, Durs Grünbein, Peter Richter, Thomas Brussig und Annamateur. Auch von Michael Bittner ist eine Geschichte mit dem Titel „Meine Dresdner Jahre“ enthalten.

Micha wird auch mit dabei sein, wenn das neue „Bookzin“ mit einer Lesung am 2. Dezember um 15 Uhr in der Hookie – Manufaktur für Motorräder (Großenhainer Str. 137) der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

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